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Fed: Zinssenkung im September mit 86%igen Wahrscheinlichkeit eingepreist
25.08.25 11:15
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Fed-Chef Powell hat auf dem Notenbanktreffen in Jackson Hole zwar keine konkreten Hinweise auf eine Zinssenkung im September gegeben, so die Analysten der Helaba.
Mit dem Verweis auf eine Verschiebung der Risiken in Richtung Arbeitsmarktschwäche habe man aber deutlich gemacht, dass es im September zu einer Zinssenkung kommen könne. Entsprechend werde ein Schritt wieder mit einer 86%igen Wahrscheinlichkeit eingepreist. Einfluss auf die Zinserwartungen dürften die anstehenden US-Datenveröffentlichungen haben. Hervorzuheben seien in dieser Woche die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter und die Konsumausgaben nebst den Deflatoren.
Hierzulande starte die neue Woche heute mit der Veröffentlichung des ifo Geschäftsklimas Deutschland. Ein Stimmungsrückgang könne nicht ausgeschlossen werden, nachdem der Index seit Anfang dieses Jahres kontinuierlich gestiegen sei. Zwar habe sich der Einkaufsmanagerindex im Verarbeitenden Gewerbe überraschend verbessert, im Dienstleistungssektor habe es aber einen Rückgang gegeben. Zudem hätten andere Stimmungsumfragen wie ZEW und sentix enttäuscht. Daher sollten die Erwartungen für den ifo-Index nicht zu hoch gesetzt werden. Dafür spreche auch die Zollvereinbarung zwischen den USA und der Eurozone, die vonseiten deutscher Unternehmenslenker kritisch gesehen werde. Hinweise auf eine erneute Zinssenkung seitens der Europäischen Zentralbank gebe es aber nicht, und mit Blick auf die anstehenden Ratssitzungen im September und Oktober werde marktseitig auch nicht damit gerechnet. In diesem Zusammenhang sei in dieser Woche auf die Verbraucherpreise in Ländern der Eurozone und in Deutschland (Freitag) verwiesen, wenngleich das Inflationsziel der EZB erreicht sei und ein verstärkter Preisdruck im August nicht zu erwarten sei. Insofern sollten die Zinssenkungserwartungen hierzulande wohl nicht weiter gedämpft werden. (25.08.2025/alc/a/a)
Mit dem Verweis auf eine Verschiebung der Risiken in Richtung Arbeitsmarktschwäche habe man aber deutlich gemacht, dass es im September zu einer Zinssenkung kommen könne. Entsprechend werde ein Schritt wieder mit einer 86%igen Wahrscheinlichkeit eingepreist. Einfluss auf die Zinserwartungen dürften die anstehenden US-Datenveröffentlichungen haben. Hervorzuheben seien in dieser Woche die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter und die Konsumausgaben nebst den Deflatoren.
Hierzulande starte die neue Woche heute mit der Veröffentlichung des ifo Geschäftsklimas Deutschland. Ein Stimmungsrückgang könne nicht ausgeschlossen werden, nachdem der Index seit Anfang dieses Jahres kontinuierlich gestiegen sei. Zwar habe sich der Einkaufsmanagerindex im Verarbeitenden Gewerbe überraschend verbessert, im Dienstleistungssektor habe es aber einen Rückgang gegeben. Zudem hätten andere Stimmungsumfragen wie ZEW und sentix enttäuscht. Daher sollten die Erwartungen für den ifo-Index nicht zu hoch gesetzt werden. Dafür spreche auch die Zollvereinbarung zwischen den USA und der Eurozone, die vonseiten deutscher Unternehmenslenker kritisch gesehen werde. Hinweise auf eine erneute Zinssenkung seitens der Europäischen Zentralbank gebe es aber nicht, und mit Blick auf die anstehenden Ratssitzungen im September und Oktober werde marktseitig auch nicht damit gerechnet. In diesem Zusammenhang sei in dieser Woche auf die Verbraucherpreise in Ländern der Eurozone und in Deutschland (Freitag) verwiesen, wenngleich das Inflationsziel der EZB erreicht sei und ein verstärkter Preisdruck im August nicht zu erwarten sei. Insofern sollten die Zinssenkungserwartungen hierzulande wohl nicht weiter gedämpft werden. (25.08.2025/alc/a/a)


