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Fed: Neue Herausforderungen durch zunehmende Stagflationsrisiken
20.03.25 09:15
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Fed hat beim gestrigen Zinsentscheid erwartungsgemäß das Leitzinsintervall in Höhe von 4,25 % bis 4,50 % nicht verändert, so die Analysten de DekaBank.
Laut dem Statement hätten die Konjunkturrisiken zugenommen. In den Projektionen seien die Konjunktureinschätzungen verringert und der Inflationsausblick angehoben worden. Keine Änderungen habe es beim Leitzinsausblick gegeben. Die Fed plane, ab April das Tempo der Bilanzreduzierung zu verringern. Es handle sich hierbei eher um einen technischen Vorgang als um eine geldpolitische Entscheidung im engeren Sinne.
In der anschließenden Pressekonferenz von Fed-Chef Powell seien die Zollanhebungen das beherrschende Thema gewesen. Powell habe deutlich gemacht, dass die FOMC-Mitglieder derzeit keine Eile verspüren würden, am restriktiven Leitzinsintervall etwas zu verändern.
Die Analysten de DekaBank stimmen mit Fed-Chef Powell dahingehend überein, dass es bislang weder handfeste Belege für eine spürbare wirtschaftliche Verlangsamung gibt, noch dass von den zollbedingten Preisentwicklungen mittelfristige Inflationsrisiken ausgehen. Zwar hätten die Risiken für ein Stagflationsszenario zugenommen, aber aus heutiger Sicht sei noch unklar, ob dies ein niedrigeres oder ein länger anhaltend restriktives Leitzinsintervall erfordere. (20.03.2025/alc/a/a)
Laut dem Statement hätten die Konjunkturrisiken zugenommen. In den Projektionen seien die Konjunktureinschätzungen verringert und der Inflationsausblick angehoben worden. Keine Änderungen habe es beim Leitzinsausblick gegeben. Die Fed plane, ab April das Tempo der Bilanzreduzierung zu verringern. Es handle sich hierbei eher um einen technischen Vorgang als um eine geldpolitische Entscheidung im engeren Sinne.
In der anschließenden Pressekonferenz von Fed-Chef Powell seien die Zollanhebungen das beherrschende Thema gewesen. Powell habe deutlich gemacht, dass die FOMC-Mitglieder derzeit keine Eile verspüren würden, am restriktiven Leitzinsintervall etwas zu verändern.
Die Analysten de DekaBank stimmen mit Fed-Chef Powell dahingehend überein, dass es bislang weder handfeste Belege für eine spürbare wirtschaftliche Verlangsamung gibt, noch dass von den zollbedingten Preisentwicklungen mittelfristige Inflationsrisiken ausgehen. Zwar hätten die Risiken für ein Stagflationsszenario zugenommen, aber aus heutiger Sicht sei noch unklar, ob dies ein niedrigeres oder ein länger anhaltend restriktives Leitzinsintervall erfordere. (20.03.2025/alc/a/a)


