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Fed im Fokus: Kommt die Zinssenkung am 10. Dezember?
03.12.25 08:30
Fürst Fugger Privatbank
Augsburg (www.anleihencheck.de) - Das Börsenjahr 2025 scheint nicht in Ruhe zu Ende gehen zu wollen: Vor allem die Leitzinserwartungen in den USA haben sich innerhalb weniger Tage drastisch verschoben, so die Analysten der Fürst Fugger Privatbank.
So hätten zwei Direktoriumsmitglieder der Fed angekündigt, in der kommenden Sitzung am 10. Dezember eine weitere Senkung des Leitzinses unterstützen zu wollen. Genau darauf hätten viele Aktienanleger gewartet, um trotz aller Zweifel wegen einer möglichen KI-Blase weiter auf steigende Aktienmärkte zu setzen. Dieser Sicht hätten sich auch die Terminmärkte angeschlossen, die mit einer Wahrscheinlichkeit von über 85 Prozent von einer kommenden Zinssenkung ausgingen. Andrea Greisel, Leiterin der Niederlassung München der Fürst Fugger Privatbank: "Die US-Notenbank ist den Markterwartungen in der jüngsten Vergangenheit stets gerecht geworden. Eine Zinssenkung im Dezember gilt daher als eingepreist."
Umgekehrt dürfte es an den Märkten zu deutlichen Ausschlägen und mehr Volatilität führen, wenn die Fed dennoch den Leitzins unverändert lassen sollte. Auch die Frage, wie es personell an der Spitze der US-Notenbank weitergehe, werfe bereits ihre Schatten voraus. Setze sich im kommenden Mai ein Vertreter einer eher lockeren oder restriktiven Zinspolitik als Nachfolger von Jerome Powell durch, könnten sich die mittelfristigen Zinserwartungen spürbar verschieben – und mit ihnen die Bewertung von Aktien, Anleihen und allen zinssensitiven Anlageklassen.
Andrea Greisel: "Zum Jahreswechsel deutet sich ein vorübergehend nachlassendes globales Konjunkturumfeld an, das allzu große Euphorie bremst." Gleichzeitig seien die Märkte nervös geblieben: Die Fed-Sitzung am 10. Dezember, neue Konjunkturdaten – allen voran die kommenden US-Arbeitsmarktzahlen – sowie Nachrichten aus den Krisenregionen könnten jederzeit kräftige Kursbewegungen auslösen, nach oben wie nach unten. Kurzfristig sei daher weiterhin mit erhöhter Volatilität zu rechnen. Auf mittlere Sicht bleibe der Ausblick jedoch konstruktiv, so Greisel: "Ein moderat wachsendes weltweites Umfeld, eine insgesamt unterstützende Geldpolitik sowie strukturelle Trends wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Infrastruktur sprechen für steigende Unternehmensgewinne – und damit im Grundsatz für Aktien." Dort böten sich intakte Chancen auf höhere Niveaus, sobald die Fed-Entscheidung für Klarheit sorge und die Investoren wieder stärker auf die Gewinnperspektiven der Unternehmen schauen würden. Andrea Greisel: "Anleger, die die Einflussfaktoren der Märkte im Blick behalten und sich nicht von jeder kurzfristigen Schlagzeile aus der Ruhe bringen lassen, haben gute Voraussetzungen, um auch in einem nervösen Marktumfeld auf Kurs zu bleiben."
Zitate Andrea Greisel, Leiterin der Niederlassung München der Fürst Fugger Privatbank:
"Die US-Notenbank ist den Markterwartungen in der jüngsten Vergangenheit stets gerecht geworden. Eine Zinssenkung im Dezember gilt daher als eingepreist."
"Zum Jahreswechsel deutet sich ein vorübergehend nachlassendes globales Konjunkturumfeld an, das allzu große Euphorie bremst."
"Ein moderat wachsendes weltweites Umfeld, eine insgesamt unterstützende Geldpolitik sowie strukturelle Trends wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Infrastruktur sprechen für steigende Unternehmensgewinne – und damit im Grundsatz für Aktien."
"Anleger, die die Einflussfaktoren der Märkte im Blick behalten und sich nicht von jeder kurzfristigen Schlagzeile aus der Ruhe bringen lassen, haben gute Voraussetzungen, um auch in einem nervösen Marktumfeld auf Kurs zu bleiben." (03.12.2025/alc/a/a)
So hätten zwei Direktoriumsmitglieder der Fed angekündigt, in der kommenden Sitzung am 10. Dezember eine weitere Senkung des Leitzinses unterstützen zu wollen. Genau darauf hätten viele Aktienanleger gewartet, um trotz aller Zweifel wegen einer möglichen KI-Blase weiter auf steigende Aktienmärkte zu setzen. Dieser Sicht hätten sich auch die Terminmärkte angeschlossen, die mit einer Wahrscheinlichkeit von über 85 Prozent von einer kommenden Zinssenkung ausgingen. Andrea Greisel, Leiterin der Niederlassung München der Fürst Fugger Privatbank: "Die US-Notenbank ist den Markterwartungen in der jüngsten Vergangenheit stets gerecht geworden. Eine Zinssenkung im Dezember gilt daher als eingepreist."
Umgekehrt dürfte es an den Märkten zu deutlichen Ausschlägen und mehr Volatilität führen, wenn die Fed dennoch den Leitzins unverändert lassen sollte. Auch die Frage, wie es personell an der Spitze der US-Notenbank weitergehe, werfe bereits ihre Schatten voraus. Setze sich im kommenden Mai ein Vertreter einer eher lockeren oder restriktiven Zinspolitik als Nachfolger von Jerome Powell durch, könnten sich die mittelfristigen Zinserwartungen spürbar verschieben – und mit ihnen die Bewertung von Aktien, Anleihen und allen zinssensitiven Anlageklassen.
Andrea Greisel: "Zum Jahreswechsel deutet sich ein vorübergehend nachlassendes globales Konjunkturumfeld an, das allzu große Euphorie bremst." Gleichzeitig seien die Märkte nervös geblieben: Die Fed-Sitzung am 10. Dezember, neue Konjunkturdaten – allen voran die kommenden US-Arbeitsmarktzahlen – sowie Nachrichten aus den Krisenregionen könnten jederzeit kräftige Kursbewegungen auslösen, nach oben wie nach unten. Kurzfristig sei daher weiterhin mit erhöhter Volatilität zu rechnen. Auf mittlere Sicht bleibe der Ausblick jedoch konstruktiv, so Greisel: "Ein moderat wachsendes weltweites Umfeld, eine insgesamt unterstützende Geldpolitik sowie strukturelle Trends wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Infrastruktur sprechen für steigende Unternehmensgewinne – und damit im Grundsatz für Aktien." Dort böten sich intakte Chancen auf höhere Niveaus, sobald die Fed-Entscheidung für Klarheit sorge und die Investoren wieder stärker auf die Gewinnperspektiven der Unternehmen schauen würden. Andrea Greisel: "Anleger, die die Einflussfaktoren der Märkte im Blick behalten und sich nicht von jeder kurzfristigen Schlagzeile aus der Ruhe bringen lassen, haben gute Voraussetzungen, um auch in einem nervösen Marktumfeld auf Kurs zu bleiben."
"Die US-Notenbank ist den Markterwartungen in der jüngsten Vergangenheit stets gerecht geworden. Eine Zinssenkung im Dezember gilt daher als eingepreist."
"Zum Jahreswechsel deutet sich ein vorübergehend nachlassendes globales Konjunkturumfeld an, das allzu große Euphorie bremst."
"Ein moderat wachsendes weltweites Umfeld, eine insgesamt unterstützende Geldpolitik sowie strukturelle Trends wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Infrastruktur sprechen für steigende Unternehmensgewinne – und damit im Grundsatz für Aktien."
"Anleger, die die Einflussfaktoren der Märkte im Blick behalten und sich nicht von jeder kurzfristigen Schlagzeile aus der Ruhe bringen lassen, haben gute Voraussetzungen, um auch in einem nervösen Marktumfeld auf Kurs zu bleiben." (03.12.2025/alc/a/a)


