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Fed-Entscheidung ohne frische Inflationsdaten - Zinssenkungserwartungen steigen auf 90%
05.12.25 08:45
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die US-Inflationsrate der Verbraucherpreise für den Oktober wird gar nicht, die für November erst am 18. Dezember veröffentlicht werden, also nach der Fed-Sitzung am 10. Dezember, so die Analysten von Postbank Research.
Auch auf die PCE-Kernrate für Oktober müsse man noch eine (unbestimmte) Zeitlang warten. Der Arbeitsmarktreport für den September habe ein gemischtes Bild geliefert: Zwar seien mit 119.000 Stellen rund doppelt so viele neu geschaffen worden, wie im Marktkonsens erwartet. Allerdings seien die beiden Vormonate um 33.000 abwärts revidiert worden. Zudem sei die Arbeitslosenquote stärker als erwartet auf 4,4% gestiegen - das höchste Niveau seit 2021. Die Daten des privaten Anbieters ADP für den Privatsektor hätten für den Oktober einen verhaltenen Aufbau um 42.000 Stellen gezeigt.
Der ISM-Index der Industrie sei im Oktober unerwartet auf 48,7 Punkte gesunken, wobei der Subindex der Beschäftigung immerhin leicht von 45,3 auf 46,0 Punkte zugelegt habe. Der ISM-Index für Dienstleistungen sei hingegen von 50,0 auf 52,4 Punkte gesprungen, primär wegen der von 50,4 auf 56,2 Punkte springenden Neuaufträge. Auch hier sei die Beschäftigungskomponente leicht gestiegen.
Die Indikatoren des Verbrauchervertrauens des Conference Boards und der Uni of Michigan hätten anhaltende Schwäche gezeigt.
Die Erwartungen an eine Leitzinssenkung der Fed um 25 Basispunkte im Dezember hätten an den Swapmärkten stark geschwankt - zuletzt seien sie von knapp 30 auf rund 90% Ende November gestiegen.
Der US-Dollar habe sich zuletzt um EUR/USD 1,16 stabilisiert. Bis Ende Juni 2026 dürfte der Euro in Richtung 1,20 aufwerten. (Währungsbulletin Dezember 2025) (05.12.2025/alc/a/a)
Auch auf die PCE-Kernrate für Oktober müsse man noch eine (unbestimmte) Zeitlang warten. Der Arbeitsmarktreport für den September habe ein gemischtes Bild geliefert: Zwar seien mit 119.000 Stellen rund doppelt so viele neu geschaffen worden, wie im Marktkonsens erwartet. Allerdings seien die beiden Vormonate um 33.000 abwärts revidiert worden. Zudem sei die Arbeitslosenquote stärker als erwartet auf 4,4% gestiegen - das höchste Niveau seit 2021. Die Daten des privaten Anbieters ADP für den Privatsektor hätten für den Oktober einen verhaltenen Aufbau um 42.000 Stellen gezeigt.
Die Indikatoren des Verbrauchervertrauens des Conference Boards und der Uni of Michigan hätten anhaltende Schwäche gezeigt.
Die Erwartungen an eine Leitzinssenkung der Fed um 25 Basispunkte im Dezember hätten an den Swapmärkten stark geschwankt - zuletzt seien sie von knapp 30 auf rund 90% Ende November gestiegen.
Der US-Dollar habe sich zuletzt um EUR/USD 1,16 stabilisiert. Bis Ende Juni 2026 dürfte der Euro in Richtung 1,20 aufwerten. (Währungsbulletin Dezember 2025) (05.12.2025/alc/a/a)
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