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Fed-Dilemma spitzt sich zu: Inflation steigt, Arbeitsmarkt schwächelt
26.09.25 09:21
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die US-Notenbank steckt wegen ihres Doppelmandats in einem Dilemma, so die Analysten der Helaba.
Einerseits solle sie für Vollbeschäftigung sorgen, andererseits für Preisniveaustabilität. Während sich das Bild am Arbeitsmarkt eher eintrübe (obwohl die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestern überraschend deutlich gesunken seien), sei das Risiko für die Inflation nach oben gerichtet. In diesem Zusammenhang verweise man auf die heute anstehenden Konsumausgaben (PCE), mit denen auch die Deflatoren bekanntgegeben würden. Das für die Fed entscheidende Inflationsmaß, der PCE-Kerndeflator, sei im Vormonat weiter gestiegen und liege nur knapp unterhalb der 3%-Marke und damit klar oberhalb des Fed-Ziels. Mit einem Rückgang sei im August kaum zu rechnen und auch für die Gesamtrate zeichne sich ein unverändert hoher Wert ab. Zudem dürften die Konsumausgaben und die privaten Einkommen gegenüber dem Vormonat zugelegt haben. Vor diesem Hintergrund würden die Zahlen wohl nicht zu einem Forcieren der Zinssenkungserwartungen beitragen. Schon gestern hätten überraschend robuste US-Daten die Zinssenkungsfantasie etwas gedämpft. Marktseitig würden bis zum Jahresende aber zwei weitere Schritte um jeweils 25 Basispunkte nach wie vor mehrheitlich eingepreist. Vonseiten der US-Notenbank gebe es indes keine klaren Hinweise darauf. Zwar sei die Tür für eine erneute Lockerung geöffnet, man agiere aber von Sitzung zu Sitzung in Abhängigkeit der Datenlage.
Bezüglich der Europäischen Zentralbank seien die Zinserwartungen gedämpft und Marktteilnehmer würden davon ausgehen, dass der Zinssenkungspfad beendet sei. Einem Schritt bis zum Jahresende werde nur eine kleine Wahrscheinlichkeit von unter zehn Prozent beigemessen und auch darüber hinaus werde mit einem unveränderten Leitzinsniveau gerechnet. (26.09.2025/alc/a/a)
Einerseits solle sie für Vollbeschäftigung sorgen, andererseits für Preisniveaustabilität. Während sich das Bild am Arbeitsmarkt eher eintrübe (obwohl die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestern überraschend deutlich gesunken seien), sei das Risiko für die Inflation nach oben gerichtet. In diesem Zusammenhang verweise man auf die heute anstehenden Konsumausgaben (PCE), mit denen auch die Deflatoren bekanntgegeben würden. Das für die Fed entscheidende Inflationsmaß, der PCE-Kerndeflator, sei im Vormonat weiter gestiegen und liege nur knapp unterhalb der 3%-Marke und damit klar oberhalb des Fed-Ziels. Mit einem Rückgang sei im August kaum zu rechnen und auch für die Gesamtrate zeichne sich ein unverändert hoher Wert ab. Zudem dürften die Konsumausgaben und die privaten Einkommen gegenüber dem Vormonat zugelegt haben. Vor diesem Hintergrund würden die Zahlen wohl nicht zu einem Forcieren der Zinssenkungserwartungen beitragen. Schon gestern hätten überraschend robuste US-Daten die Zinssenkungsfantasie etwas gedämpft. Marktseitig würden bis zum Jahresende aber zwei weitere Schritte um jeweils 25 Basispunkte nach wie vor mehrheitlich eingepreist. Vonseiten der US-Notenbank gebe es indes keine klaren Hinweise darauf. Zwar sei die Tür für eine erneute Lockerung geöffnet, man agiere aber von Sitzung zu Sitzung in Abhängigkeit der Datenlage.
Bezüglich der Europäischen Zentralbank seien die Zinserwartungen gedämpft und Marktteilnehmer würden davon ausgehen, dass der Zinssenkungspfad beendet sei. Einem Schritt bis zum Jahresende werde nur eine kleine Wahrscheinlichkeit von unter zehn Prozent beigemessen und auch darüber hinaus werde mit einem unveränderten Leitzinsniveau gerechnet. (26.09.2025/alc/a/a)
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