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FOMC-Sitzung liefert weitere Unterstützung, um globale Finanzierungsbedingungen zu lockern
21.03.19 12:15
State Street
Boston (www.anleihencheck.de) - Nach der jüngsten Sitzung des FED-Offenmarktausschusses (Federal Open Market Committee - FOMC) nehmen Lee Ferridge, Leiter Multi-Asset Strategy, Americas bei State Street Global Markets, und Antoine Lesné, Leiter Strategie und Marktforschung EMEA bei SPDR ETFs hierzu Stellung.
"Wie allgemein erwartet (im Markt rechnete man mit einer Wahrscheinlichkeit von weniger als einem Prozent mit einer Bewegung), hat der FED-Offenmarktausschuss auf seiner März-Sitzung beschlossen, die Zinsen vorerst so zu belassen," habe Ferridge gesagt. "Von noch größerem Interesse war dabei die Zukunftsprognose der FED durch die Sache mit den Punkten, bei der der in diesem Jahr erwartete Zinsverlauf auf eine Zinsanhebung reduziert wurde. Darüber hinaus bestätigte die FED, dass ihr Bilanzkürzungsprogramm (QT) voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte enden wird. Nichts hiervon kommt für den Markt überraschend und wird das eher todgeweihte Handelsgefüge, das wir 2019 bis dato an den Devisen- und Anleihemärkten gesehen haben, voraussichtlich auch nicht verändern. Während der Aktienmarkt einen soliden Start in das Jahr hatte, sind die guten Nachrichten über Zinserhöhungen oder genauer gesagt über deren Ausbleiben nun eingepreist. Es fällt schwer, die heutige Ankündigung so zu sehen, dass das Feuer sich neu entfacht."
"Wie allgemein erwartet, hat die FED ihre Leitzinsen nicht verändert," habe Lesné gesagt. "Das mit Spannung erwartete Ergebnis der Sitzung war die mögliche Überarbeitung der Sache mit den Punkten oder Zinssatzerwartungen durch die Mitglieder des FOMC. Die Abwärtskorrektur auf keine Zinserhöhung in diesem Jahr wurde von den Märkten erwartet, die eher defensiv gewesen sind und keine Erhöhungen eingepreist hatten. Ein weiteres Schlüsselelement sind die Hinweise auf die Reduzierung der FED-Bilanz und das mögliche Ende der Normalisierung. Nach der heutigen Entscheidung dürfte dies früher geschehen als ursprünglich erwartet. Nach der Kehrtwende im Januar liefert die heutige Sitzung weitere Unterstützung, um die globalen Finanzierungsbedingungen zu lockern. Während dies den US-Dollar leicht schwächen könnte, könnte ein Bull Steepening der Zinsstrukturkurve im kurzfristigen Bereich die Aktienmärkte etwas stützen. Ist das der Funken, den es brauchte für eine kräftigere Erholung? Ja - wenn man es auf Anleihen aus Wachstumsländern in lokaler Währung bezieht." (21.03.2019/alc/a/a)
"Wie allgemein erwartet (im Markt rechnete man mit einer Wahrscheinlichkeit von weniger als einem Prozent mit einer Bewegung), hat der FED-Offenmarktausschuss auf seiner März-Sitzung beschlossen, die Zinsen vorerst so zu belassen," habe Ferridge gesagt. "Von noch größerem Interesse war dabei die Zukunftsprognose der FED durch die Sache mit den Punkten, bei der der in diesem Jahr erwartete Zinsverlauf auf eine Zinsanhebung reduziert wurde. Darüber hinaus bestätigte die FED, dass ihr Bilanzkürzungsprogramm (QT) voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte enden wird. Nichts hiervon kommt für den Markt überraschend und wird das eher todgeweihte Handelsgefüge, das wir 2019 bis dato an den Devisen- und Anleihemärkten gesehen haben, voraussichtlich auch nicht verändern. Während der Aktienmarkt einen soliden Start in das Jahr hatte, sind die guten Nachrichten über Zinserhöhungen oder genauer gesagt über deren Ausbleiben nun eingepreist. Es fällt schwer, die heutige Ankündigung so zu sehen, dass das Feuer sich neu entfacht."
"Wie allgemein erwartet, hat die FED ihre Leitzinsen nicht verändert," habe Lesné gesagt. "Das mit Spannung erwartete Ergebnis der Sitzung war die mögliche Überarbeitung der Sache mit den Punkten oder Zinssatzerwartungen durch die Mitglieder des FOMC. Die Abwärtskorrektur auf keine Zinserhöhung in diesem Jahr wurde von den Märkten erwartet, die eher defensiv gewesen sind und keine Erhöhungen eingepreist hatten. Ein weiteres Schlüsselelement sind die Hinweise auf die Reduzierung der FED-Bilanz und das mögliche Ende der Normalisierung. Nach der heutigen Entscheidung dürfte dies früher geschehen als ursprünglich erwartet. Nach der Kehrtwende im Januar liefert die heutige Sitzung weitere Unterstützung, um die globalen Finanzierungsbedingungen zu lockern. Während dies den US-Dollar leicht schwächen könnte, könnte ein Bull Steepening der Zinsstrukturkurve im kurzfristigen Bereich die Aktienmärkte etwas stützen. Ist das der Funken, den es brauchte für eine kräftigere Erholung? Ja - wenn man es auf Anleihen aus Wachstumsländern in lokaler Währung bezieht." (21.03.2019/alc/a/a)


