Erweiterte Funktionen
FOMC: Leitzinspfad für 2018 und 2019 unverändert gelassen
14.12.17 11:50
State Street Global Markets
Boston (www.anleihencheck.de) - Wie allgemein erwartet, hat die Federal Reserve (FED) die Zinssätze bei ihrer geldpolitischen Sitzung im Dezember um 25 Basispunkte angehoben - ihre dritte Zinserhöhung in 2017, so Lee Ferridge, Leiter der Abteilung Multi-Asset Strategy für Nordamerika bei State Street Global Markets.
Da die Marktteilnehmer dies bereits mit einer Wahrscheinlichkeit von 98 Prozent erwartet hätten, habe die Entscheidung keine große Überraschung dargestellt. Mit einer nennenswerten Reaktion des Marktes sei dementsprechend auch nicht zu rechnen. Den Erwartungen entsprechend, habe das FOMC auch den im Durchschnitt prognostizierten langfristigen Leitzinspfad für 2018 und 2019, den sogenannten "Dotplot", unverändert gelassen.
Während die FED die Inflation, unter Nichtberücksichtigung von Lebensmitteln und Energie, im Anschluss an ihre Sitzung im November noch als "weich" bezeichnet habe, hätten die anhaltend starken realwirtschaftlichen Daten keinen Zweifel an einer Straffung der Geldpolitik im Dezember gelassen. Die Erwartung der FED, dass sich angesichts der extrem niedrigen Arbeitslosenzahlen bald eine Lohninflation abzeichnen sollte, würden zudem bedeuten, dass die US-Notenbank sehr zuversichtlich im Hinblick auf weitere Zinserhöhungen in 2018 sei. Tatsächlich habe man jüngst einen leichten Anstieg der Inflationserwartungen verzeichnen können und die PriceStats-Serie der Experten zeige, dass die Online-Preise seit einigen Wochen an Fahrt aufnehmen würden. (14.12.2017/alc/a/a)
Da die Marktteilnehmer dies bereits mit einer Wahrscheinlichkeit von 98 Prozent erwartet hätten, habe die Entscheidung keine große Überraschung dargestellt. Mit einer nennenswerten Reaktion des Marktes sei dementsprechend auch nicht zu rechnen. Den Erwartungen entsprechend, habe das FOMC auch den im Durchschnitt prognostizierten langfristigen Leitzinspfad für 2018 und 2019, den sogenannten "Dotplot", unverändert gelassen.
Während die FED die Inflation, unter Nichtberücksichtigung von Lebensmitteln und Energie, im Anschluss an ihre Sitzung im November noch als "weich" bezeichnet habe, hätten die anhaltend starken realwirtschaftlichen Daten keinen Zweifel an einer Straffung der Geldpolitik im Dezember gelassen. Die Erwartung der FED, dass sich angesichts der extrem niedrigen Arbeitslosenzahlen bald eine Lohninflation abzeichnen sollte, würden zudem bedeuten, dass die US-Notenbank sehr zuversichtlich im Hinblick auf weitere Zinserhöhungen in 2018 sei. Tatsächlich habe man jüngst einen leichten Anstieg der Inflationserwartungen verzeichnen können und die PriceStats-Serie der Experten zeige, dass die Online-Preise seit einigen Wochen an Fahrt aufnehmen würden. (14.12.2017/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


