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FOMC-Entscheidung im Fokus: Inflation steigt, Zinssenkungen im September möglich
28.07.25 08:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Einigung im Zollstreit zwischen den USA und der EU beseitigt eine Quelle der Verunsicherung, so die Analysten der Helaba.
Letztlich würden aber belastende Effekte insbesondere im Bereich der Stahl- und Aluminiumproduktion bleiben. Die Marktreaktionen seien am Morgen insgesamt verhalten, wenngleich der DAX-Future im Plus liege. Mit Spannung werde auch die am Mittwoch anstehende FOMC-Entscheidung verfolgt. US-Präsident Trump habe die Notenbank in den letzten Wochen immer wieder für ihre abwartende Haltung scharf kritisiert und Zinssenkungen von mindestens drei Prozentpunkten gefordert. Könne sich die Fed diesem Druck erwehren?
Die zuletzt veröffentlichten Konjunktur- und Inflationszahlen würden der Fed Argumente für eine zunächst abwartende Haltung geben und die meisten FOMC-Kommentare würden auch in diese Richtung gehen. Regionale Fed-Umfragen seien zum Teil deutlich gestiegen und würden dem ISM-Index den Weg nach oben weisen. Einzelhandelsumsätze und Industrieproduktion hätten sich robust entwickelt und der Arbeitsmarkt lasse keine größeren Schwächen erkennen. An diesem Bild werde der anstehende Arbeitsmarktbericht wohl nichts ändern, denn die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe würden ein niedriges Niveau aufweisen.
Zudem dürfte das BIP-Wachstum im zweiten Quartal wieder deutlich zugelegt haben. Nicht zu vergessen sei die US-Inflation, die zuletzt auf 2,7% gestiegen sei. Auch die Kernteuerungsrate falle mit 2,9% erhöht aus, wobei anzumerken sei, dass zollbedingte Preiseffekte sich noch nicht vollständig niedergeschlagen hätten. All dies spreche für ein Festhalten der Fed am aktuellen Leitzinsniveau. Die Tür für eine Senkung im September dürfte aber geöffnet bleiben.
Diesseits des Atlantiks seien Wachstumszahlen diverser EWU-Länder zu beachten sowie die vorläufigen Verbraucherpreise. Das Inflationsziel der EZB sei aber erreicht und ein verstärkter Preisdruck nicht zu erwarten. Insofern würden die Zinssenkungserwartungen wohl gedämpft bleiben. (28.07.2025/alc/a/a)
Letztlich würden aber belastende Effekte insbesondere im Bereich der Stahl- und Aluminiumproduktion bleiben. Die Marktreaktionen seien am Morgen insgesamt verhalten, wenngleich der DAX-Future im Plus liege. Mit Spannung werde auch die am Mittwoch anstehende FOMC-Entscheidung verfolgt. US-Präsident Trump habe die Notenbank in den letzten Wochen immer wieder für ihre abwartende Haltung scharf kritisiert und Zinssenkungen von mindestens drei Prozentpunkten gefordert. Könne sich die Fed diesem Druck erwehren?
Zudem dürfte das BIP-Wachstum im zweiten Quartal wieder deutlich zugelegt haben. Nicht zu vergessen sei die US-Inflation, die zuletzt auf 2,7% gestiegen sei. Auch die Kernteuerungsrate falle mit 2,9% erhöht aus, wobei anzumerken sei, dass zollbedingte Preiseffekte sich noch nicht vollständig niedergeschlagen hätten. All dies spreche für ein Festhalten der Fed am aktuellen Leitzinsniveau. Die Tür für eine Senkung im September dürfte aber geöffnet bleiben.
Diesseits des Atlantiks seien Wachstumszahlen diverser EWU-Länder zu beachten sowie die vorläufigen Verbraucherpreise. Das Inflationsziel der EZB sei aber erreicht und ein verstärkter Preisdruck nicht zu erwarten. Insofern würden die Zinssenkungserwartungen wohl gedämpft bleiben. (28.07.2025/alc/a/a)
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