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FED wird ihre Politik fortsetzen, bis die Inflation 2% erreicht
05.04.23 13:30
XTB
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der US-Dollar wertete gestern nach schwächer als erwartet ausgefallenen Arbeitsmarktdaten und Auftragseingängen ab, so die Experten von XTB.
Die Kommentare von Loretta Mester, Leiterin der Cleveland FED, hätten dem "Greenback" letztlich nicht geholfen. Obwohl Mester darauf hingewiesen habe, dass sich die FED auf die nachlassende Inflation konzentriere, habe sie angedeutet, dass sich die Verschärfung der Finanzierungsbedingungen auf die sich verlangsamende US-Wirtschaft auswirken dürfte. Der gestrige Anstieg des Goldpreises in Verbindung mit einem schwächer werdenden Dollar und der Stimmung an der Wall Street zeige, dass die Märkte den Signalen, die eine mögliche "harte Landung" ankündigen könnten, große Aufmerksamkeit schenken würden.
Mester-Kommentare:
- Die FED werde ihre Politik fortsetzen, bis die Inflation 2% erreiche. Sie werde die Zinssätze auf über 5% anheben und sie für einige Zeit auf diesem Niveau halten müssen.
- Die Inflation müsse gegenüber dem derzeitigen Niveau weiter sinken. Die Verringerung der FED-Bilanz helfe dem Zinserhöhungszyklus.
- Die strengeren finanziellen Bedingungen dürften die Wirtschaft einschränken.
- Man werde die Risiken mutig abwägen, um den Schmerz zu minimieren.
- Die jüngste Verschärfung der Kreditbedingungen durch die Banken könnte eine Folge der Turbulenzen sein.
- Es werde davon ausgegangen, dass die Inflation bis Ende des Jahres auf 3,75% und bis 2025 auf 2% sinken werde.
- Das Management des Zinsrisikos sei für die Banken entscheidend.
- Die FED müsse die Situation wirksam kontrollieren.
- Die Bemühungen der Federal Reserve, die schnell gehandelt hat, um den Stress zu lindern, scheinen die Banken stabilisiert zu haben, so Loretta Mester.
- Die FED beobachte das Bankensystem genau auf Anzeichen von Stress.
- Das Bankensystem ist widerstandsfähig, und die Spannungen scheinen seit letztem Monat nachgelassen zu haben, so Loretta Mester.
USDIDX im D1-Chart. Es sei zu erkennen, dass die Verkäufer wieder die Oberhand gewonnen hätten und den Ausverkauf des Dollars fortsetzen würden, der im Vergleich zu anderen Währungen schwächer werde. Ein Test der psychologischen Marke von 100 Punkten, die sich in der Vergangenheit als Widerstandsmarke erwiesen habe, sei nicht auszuschließen. Derzeit diene sie als wichtige Unterstützung, die durch frühere Kursreaktionen bestimmt werde. Der RSI-Indikator habe den kritischen überverkauften Bereich unter 30 Punkten noch nicht erreicht, der häufig einer bullischen Reaktion vorausgehe. Quelle: xStation5 von XTB (05.04.2023/alc/a/a)
Die Kommentare von Loretta Mester, Leiterin der Cleveland FED, hätten dem "Greenback" letztlich nicht geholfen. Obwohl Mester darauf hingewiesen habe, dass sich die FED auf die nachlassende Inflation konzentriere, habe sie angedeutet, dass sich die Verschärfung der Finanzierungsbedingungen auf die sich verlangsamende US-Wirtschaft auswirken dürfte. Der gestrige Anstieg des Goldpreises in Verbindung mit einem schwächer werdenden Dollar und der Stimmung an der Wall Street zeige, dass die Märkte den Signalen, die eine mögliche "harte Landung" ankündigen könnten, große Aufmerksamkeit schenken würden.
Mester-Kommentare:
- Die FED werde ihre Politik fortsetzen, bis die Inflation 2% erreiche. Sie werde die Zinssätze auf über 5% anheben und sie für einige Zeit auf diesem Niveau halten müssen.
- Die Inflation müsse gegenüber dem derzeitigen Niveau weiter sinken. Die Verringerung der FED-Bilanz helfe dem Zinserhöhungszyklus.
- Die strengeren finanziellen Bedingungen dürften die Wirtschaft einschränken.
- Man werde die Risiken mutig abwägen, um den Schmerz zu minimieren.
- Es werde davon ausgegangen, dass die Inflation bis Ende des Jahres auf 3,75% und bis 2025 auf 2% sinken werde.
- Das Management des Zinsrisikos sei für die Banken entscheidend.
- Die FED müsse die Situation wirksam kontrollieren.
- Die Bemühungen der Federal Reserve, die schnell gehandelt hat, um den Stress zu lindern, scheinen die Banken stabilisiert zu haben, so Loretta Mester.
- Die FED beobachte das Bankensystem genau auf Anzeichen von Stress.
- Das Bankensystem ist widerstandsfähig, und die Spannungen scheinen seit letztem Monat nachgelassen zu haben, so Loretta Mester.
USDIDX im D1-Chart. Es sei zu erkennen, dass die Verkäufer wieder die Oberhand gewonnen hätten und den Ausverkauf des Dollars fortsetzen würden, der im Vergleich zu anderen Währungen schwächer werde. Ein Test der psychologischen Marke von 100 Punkten, die sich in der Vergangenheit als Widerstandsmarke erwiesen habe, sei nicht auszuschließen. Derzeit diene sie als wichtige Unterstützung, die durch frühere Kursreaktionen bestimmt werde. Der RSI-Indikator habe den kritischen überverkauften Bereich unter 30 Punkten noch nicht erreicht, der häufig einer bullischen Reaktion vorausgehe. Quelle: xStation5 von XTB (05.04.2023/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


