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FED und EZB: Vorsichtigere Geldpolitik erwartet
18.02.19 10:15
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Zwar werden in dieser Woche die US-Handelsgespräche mit China fortgesetzt, die Woche startet jedoch ruhig, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Aufgrund des Presidents' Day würden die amerikanischen Märkte heute geschlossen und Datenpunkte zu Wochenbeginn spärlich bleiben. Das ändere sich jedoch am Mittwoch, wenn die FED das Protokoll ihrer letzten Sitzung veröffentliche. Der Markt dürfte dabei genau auf weitere Details zur zukünftigen Geldpolitik achten, nachdem die FED im Januar überraschend von ihrem Zinsanhebungszyklus Abstand genommen habe. Auch das Protokoll der EZB am Donnerstag könnte einen Ausblick auf eine vorsichtigere Geldpolitik liefern.
Als einer der Gründe für den geldpolitischen Wechsel gelte die nachlassende globale Wachstumsdynamik, die sich bisher im Rückgang der globalen Einkaufsmanagerindices widerspiegele. Entsprechend komme den Schnellschätzungen dieser Stimmungsindikatoren für Europa, Japan und die USA für Februar am Donnerstag eine hohe Bedeutung zu. In Europa und den USA würden sie weitestgehend stabil und weiterhin im expansiven Bereich erwartet. Einen genaueren Einblick in die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands liefere am Freitag der ifo-Geschäftsklimaindex, der mit 104 Punkten leicht schwächer erwartet werde, sowie eine genauere Aufschlüsselung der Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts im vierten Quartal 2018. (18.02.2019/alc/a/a)
Aufgrund des Presidents' Day würden die amerikanischen Märkte heute geschlossen und Datenpunkte zu Wochenbeginn spärlich bleiben. Das ändere sich jedoch am Mittwoch, wenn die FED das Protokoll ihrer letzten Sitzung veröffentliche. Der Markt dürfte dabei genau auf weitere Details zur zukünftigen Geldpolitik achten, nachdem die FED im Januar überraschend von ihrem Zinsanhebungszyklus Abstand genommen habe. Auch das Protokoll der EZB am Donnerstag könnte einen Ausblick auf eine vorsichtigere Geldpolitik liefern.
Als einer der Gründe für den geldpolitischen Wechsel gelte die nachlassende globale Wachstumsdynamik, die sich bisher im Rückgang der globalen Einkaufsmanagerindices widerspiegele. Entsprechend komme den Schnellschätzungen dieser Stimmungsindikatoren für Europa, Japan und die USA für Februar am Donnerstag eine hohe Bedeutung zu. In Europa und den USA würden sie weitestgehend stabil und weiterhin im expansiven Bereich erwartet. Einen genaueren Einblick in die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands liefere am Freitag der ifo-Geschäftsklimaindex, der mit 104 Punkten leicht schwächer erwartet werde, sowie eine genauere Aufschlüsselung der Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts im vierten Quartal 2018. (18.02.2019/alc/a/a)


