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FED überrascht und die Inflationsängste sinken
23.06.21 09:45
Generali Investments Europe
Köln (www.anleihencheck.de) - Die Federal Reserve (FED) hat mit dem Hinweis, dass zwei Zinserhöhungen im Jahr 2023 angemessen sein könnten, viel weniger Toleranz gegenüber der Inflation gezeigt als erwartet, so die Experten von Generali Investments.
"Zumindest ein Teil des diesjährigen Inflationsanstiegs wird zu der von der FED angestrebten durchschnittlichen Inflation zählen und die für 2022 und 2023 prognostizierte Kerninflationsraterate von 2,1 Prozent qualifiziert sich bereits für die von der US-Zentralbank angestrebte leichte Überschreitung", kommentiere Paolo Zanghieri, Senior Economist bei Generali Investments.
"Letztendlich lieferte die FED eine entscheidende Klarstellung ihrer neuen Strategie, ohne sich dabei zu sehr festzulegen", stelle der Experte weiter fest. "Die erste Zinserhöhung wird in zwei Jahren erwartet, das ist eine sehr lange Zeit. Der Umschwung der FED basiert ebenfalls auf dem gestiegenen Vertrauen in einen starken und vor allem arbeitsplatzreichen wirtschaftlichen Aufschwung in den nächsten Jahren. Die Unsicherheit in Bezug auf die Inflation bleibt bestehen, aber mit der stärkeren Gewissheit, dass die FED die Inflation nicht außer Kontrolle geraten lassen wird - der Fokus wird sich wieder auf die reale Seite der Wirtschaft richten."
Würden sich die privaten Ausgaben als stark genug erweisen, um den fiskalischen Stimulus zu ersetzen, welcher in der zweiten Jahreshälfte schnell zurückgehen werde? Werde das Ziel, die Arbeitslosigkeit wieder auf 3,5 Prozent zu senken, realisierbar sein? Für Paolo Zanghieri stehe zumindest fest: "Unser Szenario eines anhaltenden Wachstums wird es der FED ermöglichen, die Zinsen Mitte 2023 anzuheben, aber die Anleger sollten wachsam bleiben, dass die Abwärtsrisiken für das Wachstum noch nicht verschwunden sind." (23.06.2021/alc/a/a)
"Zumindest ein Teil des diesjährigen Inflationsanstiegs wird zu der von der FED angestrebten durchschnittlichen Inflation zählen und die für 2022 und 2023 prognostizierte Kerninflationsraterate von 2,1 Prozent qualifiziert sich bereits für die von der US-Zentralbank angestrebte leichte Überschreitung", kommentiere Paolo Zanghieri, Senior Economist bei Generali Investments.
"Letztendlich lieferte die FED eine entscheidende Klarstellung ihrer neuen Strategie, ohne sich dabei zu sehr festzulegen", stelle der Experte weiter fest. "Die erste Zinserhöhung wird in zwei Jahren erwartet, das ist eine sehr lange Zeit. Der Umschwung der FED basiert ebenfalls auf dem gestiegenen Vertrauen in einen starken und vor allem arbeitsplatzreichen wirtschaftlichen Aufschwung in den nächsten Jahren. Die Unsicherheit in Bezug auf die Inflation bleibt bestehen, aber mit der stärkeren Gewissheit, dass die FED die Inflation nicht außer Kontrolle geraten lassen wird - der Fokus wird sich wieder auf die reale Seite der Wirtschaft richten."
Würden sich die privaten Ausgaben als stark genug erweisen, um den fiskalischen Stimulus zu ersetzen, welcher in der zweiten Jahreshälfte schnell zurückgehen werde? Werde das Ziel, die Arbeitslosigkeit wieder auf 3,5 Prozent zu senken, realisierbar sein? Für Paolo Zanghieri stehe zumindest fest: "Unser Szenario eines anhaltenden Wachstums wird es der FED ermöglichen, die Zinsen Mitte 2023 anzuheben, aber die Anleger sollten wachsam bleiben, dass die Abwärtsrisiken für das Wachstum noch nicht verschwunden sind." (23.06.2021/alc/a/a)
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