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FED überrascht die Märkte
21.03.19 11:15
XTB
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das FOMC präsentierte am Mittwochabend nach einer zweitägigen Sitzung ihr geldpolitisches Update und überraschte die Finanzmärkte mit einem abrupten Ende des geldpolitischen Straffungsprozesses, so die Experten von XTB.
Wie erwartet sei keine Zinserhöhung vorgenommen worden, interessant sei jedoch, dass die FED auch im weiteren Jahresverlauf keine Notwendigkeit sehe, die Kapitalkosten nach oben anzupassen. Im Dezember hätten die Zentralbanker noch zwei Zinsanpassungen für 2019 signalisiert, nun zeige der "Dot-Plot"-Chart, dass die FED jegliche Erwartungen an Zinsanpassungen aufgegeben habe. Des Weiteren habe die US-Notenbank angekündigt, den stetigen Rückgang ihrer Bilanz im September zu stoppen, und ebenfalls ihre Wachstums-, Arbeitsmarkt- und Inflationsprojektionen revidiert.
Eine zurückhaltende FED sei tendenziell marktfreundlich und habe an der Wall Street auch kurzfristig einen stärkeren Anstieg mit sich gebracht. Am Ende des Tages schienen die Sorgen um die Verhandlungsgespräche zwischen den USA und China sowie um die Verlangsamung der weltweiten Konjunktur zu überwiegen, da die Zuwächse genauso schnell wieder abgegeben wurden, so die Experten von XTB. Der marktbreite S&P 500 und der Leitindex Dow Jones hätten im Vergleich zu ihrem gestrigen Schlusskurs 0,29% bzw. 0,55% tiefer geschlossen, während sich der technologielastige NASDAQ mit +0,07% leicht in der Gewinnzone habe halten können.
Der Stimmungsindikator (S&P 500) könne die bisherigen Wochengewinne nicht halten und ziehe während der heutigen Asien-Sitzung in Richtung der jüngst überwundenen Widerstandszone um die 2.820 Punkte zurück. Die Datenlage in den USA habe sich schneller verschlechtert als bisher gedacht, viele Anleger würden einen Einbruch der Unternehmensgewinne fürchten und nach der erstaunlichen Rally von 2019 könnten die Hoffnungen in eine Fortsetzung solch dynamischer Kursanstiege begrenzt sein. Ein Schlusskurs unterhalb des genannten Unterstützungsbereichs könnte Symbolcharakter für eine vorübergehende Wende an den weltweiten Aktienmärkten haben und eine zunehmende Risikoaversion mit sich bringen. Der 200er EMA als übergeordnetes Kursziel für die Verkäuferseite liege ca. 100 Punkte unterhalb des aktuellen Kursniveaus.
Auch der Devisenmarkt sei nicht von der dovischen FED verschont geblieben. Die Erwartungen der Märkte seien deutlich übertroffen worden und hätten dazu geführt, dass der USD gegenüber den meisten Währungen eine ordentliche Abwertung erfahren habe. Der USDIDX habe nach einem Abpraller an den Hochs von 2018 seine Abwärtsbewegung fortgesetzt, die gestern Abend zudem eine kräftige Beschleunigung erlebt habe. Der Boden bei 95,70 habe keinen Halt geboten und im heutigen frühen Handel kämpfe der Index weiter um den 200er EMA.
Beim EUR/USD sei ein Befreiungsschlag sowie eine Annäherung an wichtige Widerstandsmarken zu beobachten gewesen. Das Paar notiere heute über 1,14 und halte sich damit auf dem höchsten Niveau seit Anfang Februar. Der angeschlagene Zustand der Eurozone könnte jedoch seitens der Gemeinschaftswährung weiteres Aufwärtspotenzial begrenzen. Die EMIs (Eurozone und USA) würden am Freitag einen Einblick in die Konjunkturaussichten bieten.
Der DE30 habe am Mittwoch die gesamten Gewinne vom Vortag abgegeben und deutlich in der Verlustzone geschlossen, sodass sich im D1-Chart ein eindeutiges Umkehrsignal abgezeichnet habe. Dies sei ein weiteres Anzeichen von Schwäche und die Marktteilnehmer würden den Aufwärtstrend seit Anfang des Jahres infrage stellen. Solange die 11.650 Punkte-Marke nicht zurückerobert werden könne, wäre zu erwarten, dass die Bären versuchen würden den deutschen Leitindex weiter abzuverkaufen. Die erste Anlaufstelle sei der 11.400 Punkte-Bereich, danach könnte der DE30 in Schwierigkeiten geraten, da starke Unterstützung erst wieder bei der psychologisch wichtigen 11.000 Punkte-Marke zu finden sei.
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EUunter folgendem Link. (21.03.2019/alc/a/a)
Wie erwartet sei keine Zinserhöhung vorgenommen worden, interessant sei jedoch, dass die FED auch im weiteren Jahresverlauf keine Notwendigkeit sehe, die Kapitalkosten nach oben anzupassen. Im Dezember hätten die Zentralbanker noch zwei Zinsanpassungen für 2019 signalisiert, nun zeige der "Dot-Plot"-Chart, dass die FED jegliche Erwartungen an Zinsanpassungen aufgegeben habe. Des Weiteren habe die US-Notenbank angekündigt, den stetigen Rückgang ihrer Bilanz im September zu stoppen, und ebenfalls ihre Wachstums-, Arbeitsmarkt- und Inflationsprojektionen revidiert.
Eine zurückhaltende FED sei tendenziell marktfreundlich und habe an der Wall Street auch kurzfristig einen stärkeren Anstieg mit sich gebracht. Am Ende des Tages schienen die Sorgen um die Verhandlungsgespräche zwischen den USA und China sowie um die Verlangsamung der weltweiten Konjunktur zu überwiegen, da die Zuwächse genauso schnell wieder abgegeben wurden, so die Experten von XTB. Der marktbreite S&P 500 und der Leitindex Dow Jones hätten im Vergleich zu ihrem gestrigen Schlusskurs 0,29% bzw. 0,55% tiefer geschlossen, während sich der technologielastige NASDAQ mit +0,07% leicht in der Gewinnzone habe halten können.
Auch der Devisenmarkt sei nicht von der dovischen FED verschont geblieben. Die Erwartungen der Märkte seien deutlich übertroffen worden und hätten dazu geführt, dass der USD gegenüber den meisten Währungen eine ordentliche Abwertung erfahren habe. Der USDIDX habe nach einem Abpraller an den Hochs von 2018 seine Abwärtsbewegung fortgesetzt, die gestern Abend zudem eine kräftige Beschleunigung erlebt habe. Der Boden bei 95,70 habe keinen Halt geboten und im heutigen frühen Handel kämpfe der Index weiter um den 200er EMA.
Beim EUR/USD sei ein Befreiungsschlag sowie eine Annäherung an wichtige Widerstandsmarken zu beobachten gewesen. Das Paar notiere heute über 1,14 und halte sich damit auf dem höchsten Niveau seit Anfang Februar. Der angeschlagene Zustand der Eurozone könnte jedoch seitens der Gemeinschaftswährung weiteres Aufwärtspotenzial begrenzen. Die EMIs (Eurozone und USA) würden am Freitag einen Einblick in die Konjunkturaussichten bieten.
Der DE30 habe am Mittwoch die gesamten Gewinne vom Vortag abgegeben und deutlich in der Verlustzone geschlossen, sodass sich im D1-Chart ein eindeutiges Umkehrsignal abgezeichnet habe. Dies sei ein weiteres Anzeichen von Schwäche und die Marktteilnehmer würden den Aufwärtstrend seit Anfang des Jahres infrage stellen. Solange die 11.650 Punkte-Marke nicht zurückerobert werden könne, wäre zu erwarten, dass die Bären versuchen würden den deutschen Leitindex weiter abzuverkaufen. Die erste Anlaufstelle sei der 11.400 Punkte-Bereich, danach könnte der DE30 in Schwierigkeiten geraten, da starke Unterstützung erst wieder bei der psychologisch wichtigen 11.000 Punkte-Marke zu finden sei.
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU


