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FED sollte erst Beweise suchen und dann handeln
14.06.19 12:30
BlueBay Asset Management
London (www.anleihencheck.de) - Man darf gespannt sein, wie die US-Zentralbank bei ihrer Sitzung nächste Woche auf die anhaltende Kritik von US-Präsident Donald Trump reagiert, sie halte die Zinsen zu hoch, so Mark Dowding, Partner und Chief Investment Officer von BlueBay.
Er gehe davon aus, dass FED-Präsident Jerome Powell bekräftigen werde, dass er bereit sei zu handeln, sollten sich die Anzeichen für eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Entwicklung mehren. Dowding glaube aber, dass die Zentralbanker immer erst nach Beweisen suchen würden, bevor sie eine Entscheidung treffen würden und halte daher jegliche Zinssenkung vor September für unwahrscheinlich. Sollte die Wirtschaft besser abschneiden, so wie Dwoding es erwarte, bleibe es höchst fraglich, ob die FED in den nächsten Monaten überhaupt eine Zinskürzung vornehmen müsse.
Nebenbei bemerkt:
Aus dem Kampf um die Parteispitze bei den Konservativen und um das Amt des Premierministers in Großbritannien werde wohl Boris Johnson als Sieger hervorgehen. Dowding meine aber, dass es ihm im Lichte der mangelnden Unterstützung im Unterhaus sehr schwer fallen dürfte, seinen "Hard-Brexit"-Plan auch tatsächlich durchzusetzen. Damit seien weiter zahlreiche Optionen denkbar, neben dem "No-Deal-Brexit" Anfang nächsten Jahres, Neuwahlen und eine daraus resultierende Labour-Koalition, ein zweites Referendum und sogar die Entscheidung zum Verbleib in der EU. (14.06.2019/alc/a/a)
Er gehe davon aus, dass FED-Präsident Jerome Powell bekräftigen werde, dass er bereit sei zu handeln, sollten sich die Anzeichen für eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Entwicklung mehren. Dowding glaube aber, dass die Zentralbanker immer erst nach Beweisen suchen würden, bevor sie eine Entscheidung treffen würden und halte daher jegliche Zinssenkung vor September für unwahrscheinlich. Sollte die Wirtschaft besser abschneiden, so wie Dwoding es erwarte, bleibe es höchst fraglich, ob die FED in den nächsten Monaten überhaupt eine Zinskürzung vornehmen müsse.
Nebenbei bemerkt:
Aus dem Kampf um die Parteispitze bei den Konservativen und um das Amt des Premierministers in Großbritannien werde wohl Boris Johnson als Sieger hervorgehen. Dowding meine aber, dass es ihm im Lichte der mangelnden Unterstützung im Unterhaus sehr schwer fallen dürfte, seinen "Hard-Brexit"-Plan auch tatsächlich durchzusetzen. Damit seien weiter zahlreiche Optionen denkbar, neben dem "No-Deal-Brexit" Anfang nächsten Jahres, Neuwahlen und eine daraus resultierende Labour-Koalition, ein zweites Referendum und sogar die Entscheidung zum Verbleib in der EU. (14.06.2019/alc/a/a)


