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FED kann den Verfall des Dollars nicht aufhalten


17.09.20 13:30
PGIM Fixed Income

Newark (www.anleihencheck.de) - Die FED hat implizit angedeutet, dass sie abwartet oder sich im Lockerungsmodus befindet, und aufgrund der rückläufigen Fracking-Einnahmen wird sich das Leistungsbilanzdefizit von -2,1% im Jahr 2020 auf -2,5% im Jahr 2021 ausweiten, so die Experten PGIM Fixed Income.

Da die US-Renditen gesunken seien, habe die internationale Nachfrage nach US-Treasuries nachgelassen. Die FED sei hinsichtlich des US-Wachstums etwas pessimistisch geblieben, da ihre frühere BIP-Schätzung von -6,5% unter dem Konsens gelegen habe. Für die Zukunft sei es unwahrscheinlich, dass die FED ihre Politik auf der Grundlage einer sinkenden Arbeitslosenquote präventiv ausweiten werde, vielmehr werde sie sich wahrscheinlich weiterhin auf die durchschnittliche Inflation im Zeitverlauf konzentrieren. Die Experten würden den Rückgang des US-Dollars als eine frühe Phase eines möglichen längerfristigen, allmählichen Verfalls der Währung betrachten. Im Wesentlichen sähen die den Rückgang als Folge einer Umkehrung verschiedener Faktoren, die den Dollar zuvor seit 2011 gestützt hätten. Tatsächlich sei der Renditevorteil der USA gegenüber anderen entwickelten Zinsmärkten im Wesentlichen verflogen. (17.09.2020/alc/a/a)