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FED enttäuscht
23.05.24 08:52
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Anleger waren gestern vor der Veröffentlichung der US-Notenbankprotokolle um 20:00 Uhr (MESZ) unruhig, so die Analysten der Nord LB.
FED habe enttäuscht. Das FED-Protokoll habe nämlich keine neuen Informationen hinsichtlich der Zinswende beinhaltet.
Glaube man dem gestern veröffentlichten Monatsbericht der Deutschen Bundesbank (Buba), so werde die Inflation in Deutschland im Mai wieder steigen. Auch für die nächsten Monate gebe es noch keine Entwarnung. Antizipiert würden sogar stärkere Schwankungen über dem 2%-Level. Ursachen hierfür sehe die Buba bei dem in letzter Zeit sehr starken Lohnwachstum sowie statistischen Effekten im öffentlichen Personennahverkehr (Einführung des Deutschlandlandtickets im Mai 2023). Überdies sollten im Jahresverlauf noch Basiseffekte bei den Energiepreisen schlagend werden. Zuletzt habe sich die die deutsche Inflationsrate (im April) auf einem Tableau von 2,2% einpendeln können.
Heute dürften die noch vorläufigen Mai-Daten zu verschiedenen weltweit veröffentlichten Einkaufsmanagerindices ganz besonders im Blickfeld der Marktteilnehmer stehen. Zudem sollten auch die Reden von hochrangigen Notenbankern im Auge behalten werden. Es gebe sogar Wortmeldungen aus der EZB und aus der FED. Beispielsweise trete Raphael Bostic von der Atlanta FED bei einer Veranstaltung des Fachbereichs Wirtschaft der Stanford University auf. Fragen aus dem Auditorium seien zugelassen, was immer besonders spannend werden könne.
Nach der gestrigen Veröffentlichung der FOMC-Minutes, in denen noch eine Notenbanksitzung vor der Veröffentlichung der jüngsten CPI-Zahlen protokolliert worden sei, würden die Anmerkungen Bostics einen konkreten Hinweis darauf geben, wie die FED auf die aktuelle Inflationsentwicklung in den USA blicke. (23.05.2024/alc/a/a)
FED habe enttäuscht. Das FED-Protokoll habe nämlich keine neuen Informationen hinsichtlich der Zinswende beinhaltet.
Heute dürften die noch vorläufigen Mai-Daten zu verschiedenen weltweit veröffentlichten Einkaufsmanagerindices ganz besonders im Blickfeld der Marktteilnehmer stehen. Zudem sollten auch die Reden von hochrangigen Notenbankern im Auge behalten werden. Es gebe sogar Wortmeldungen aus der EZB und aus der FED. Beispielsweise trete Raphael Bostic von der Atlanta FED bei einer Veranstaltung des Fachbereichs Wirtschaft der Stanford University auf. Fragen aus dem Auditorium seien zugelassen, was immer besonders spannend werden könne.
Nach der gestrigen Veröffentlichung der FOMC-Minutes, in denen noch eine Notenbanksitzung vor der Veröffentlichung der jüngsten CPI-Zahlen protokolliert worden sei, würden die Anmerkungen Bostics einen konkreten Hinweis darauf geben, wie die FED auf die aktuelle Inflationsentwicklung in den USA blicke. (23.05.2024/alc/a/a)


