Erweiterte Funktionen
FED dürfte nun langsam unter Handlungsdruck kommen
08.07.24 08:35
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Die US-Wirtschaft konnte im Juni zwar auf den ersten Blick erfreuliche 206.000 zusätzliche Stellen schaffen, die an den Vormonatsdaten dieser Zeitreihe vorgenommenen kräftigen Revisionen trüben das Bild der Lage am Arbeitsmarkt der Vereinigten Staaten aber ganz eindeutig, so die Analysten der Nord LB.
Zudem sei die Arbeitslosenquote nun bereits auf einen Wert von immerhin 4,1% gestiegen. In der Summe scheine die Beschäftigungssituation im Land der eigentlich unbegrenzten Möglichkeiten immer stärker durch weniger Dynamik geprägt zu werden. Hinweise in diese Richtung hätten jüngst beispielsweise auch die Arbeitsmarktkomponenten der beiden ISM PMIs geliefert.
Aufgrund ihres eher komplexen Zielkataloges dürfte die FED nun langsam unter Handlungsdruck kommen. Die Geldpolitik in den USA sei nämlich bereits recht restriktiv ausgerichtet. Leitzinssenkungen würden sich inzwischen immer klarer am Horizont abzeichnen. Die Notenbanker in Washington würden aber wohl noch auf etwas klarere Signale für ein weiteres Abklingen der Inflationssorgen bei den privaten Haushalten warten wollen.
Wochenausblick: Die zwei Auftritte von FED-Chef Jerome Powell im US-Kongress dürften in der neuen Woche größere Beachtung an den Märkten finden. Von zentraler Bedeutung sollte dabei vor allem sein, ob es klarere Hinweise bezüglich der weiteren geldpolitischen Pläne des FOMC geben werde. Daneben werde noch auf die Zahlen zur Entwicklung des sentix und auf die neuesten US-Preisdaten zu blicken sein. Heute veröffentliche der Verband der chemischen Industrie (VCI) seine Halbjahresbilanz. VCI-Präsident Steilemann wolle anhand der Ergebnisse einer Mitgliederumfrage erläutern, was die größten Hindernisse für die Unternehmen seien und welche Auswirkungen das auf ihre Investitionspläne habe. Zudem werfe er einen Blick auf das zweite Halbjahr. (08.07.2024/alc/a/a)
Zudem sei die Arbeitslosenquote nun bereits auf einen Wert von immerhin 4,1% gestiegen. In der Summe scheine die Beschäftigungssituation im Land der eigentlich unbegrenzten Möglichkeiten immer stärker durch weniger Dynamik geprägt zu werden. Hinweise in diese Richtung hätten jüngst beispielsweise auch die Arbeitsmarktkomponenten der beiden ISM PMIs geliefert.
Aufgrund ihres eher komplexen Zielkataloges dürfte die FED nun langsam unter Handlungsdruck kommen. Die Geldpolitik in den USA sei nämlich bereits recht restriktiv ausgerichtet. Leitzinssenkungen würden sich inzwischen immer klarer am Horizont abzeichnen. Die Notenbanker in Washington würden aber wohl noch auf etwas klarere Signale für ein weiteres Abklingen der Inflationssorgen bei den privaten Haushalten warten wollen.
Wochenausblick: Die zwei Auftritte von FED-Chef Jerome Powell im US-Kongress dürften in der neuen Woche größere Beachtung an den Märkten finden. Von zentraler Bedeutung sollte dabei vor allem sein, ob es klarere Hinweise bezüglich der weiteren geldpolitischen Pläne des FOMC geben werde. Daneben werde noch auf die Zahlen zur Entwicklung des sentix und auf die neuesten US-Preisdaten zu blicken sein. Heute veröffentliche der Verband der chemischen Industrie (VCI) seine Halbjahresbilanz. VCI-Präsident Steilemann wolle anhand der Ergebnisse einer Mitgliederumfrage erläutern, was die größten Hindernisse für die Unternehmen seien und welche Auswirkungen das auf ihre Investitionspläne habe. Zudem werfe er einen Blick auf das zweite Halbjahr. (08.07.2024/alc/a/a)


