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FED dürfte ihrem geldpolitischen Pfad treu bleiben
14.03.22 16:46
nordIX AG
Hamburg (www.anleihencheck.de) - Jens Franck, Leiter Portfoliomanagement bei dem Hamburger Fixed Income Spezialisten nordIX AG, kommentiert die anstehende Sitzung der US-Notenbank FED am 16.03.2022 wie folgt:
Die Zinsen sollten steigen - alles andere wäre eine Überraschung. Die Experten würden davon ausgehen, dass die FED ihrem geldpolitischen Pfad treu bleibe. Deshalb werde sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit den Leitzins um 25 Basispunkte erhöhen. Es sei aber auch nicht ausgeschlossen, dass alles schneller gehe: U.a. bedingt durch Lohnpreissteigerungen sei auch eine Leitzinsanhebung um 50 Basispunkte auf dieser, spätestens auf der nächsten Mai-Sitzung, vorstellbar. Dennoch sollte die 25 BP-Anhebung auf Basis der jüngsten Veröffentlichungen verschiedener FED-Mitglieder der "base case" sein.
Dies sei jedoch noch lange nicht das Ende der Fahnenstange: Auf Basis der Betrachtung der marktbasierten Zinsprognosen würden bis zum Jahresende bis zu 7 Zinsschritte in Höhe von 25 BP erwartet. Dementsprechend würden die Marktteilnehmer bei der Sitzung am Mittwoch ein besonderes Augenmerk auf die Äußerungen Powells während der Pressekonferenz legen.
Insbesondere neu hinzukommende Inflationsrisiken, die sich im Zuge der aktuellen geopolitischen Situation gebildet hätten, und Risiken für die konjunkturelle Entwicklung dürften durchaus von Belang sein. (14.03.2022/alc/a/a)
Die Zinsen sollten steigen - alles andere wäre eine Überraschung. Die Experten würden davon ausgehen, dass die FED ihrem geldpolitischen Pfad treu bleibe. Deshalb werde sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit den Leitzins um 25 Basispunkte erhöhen. Es sei aber auch nicht ausgeschlossen, dass alles schneller gehe: U.a. bedingt durch Lohnpreissteigerungen sei auch eine Leitzinsanhebung um 50 Basispunkte auf dieser, spätestens auf der nächsten Mai-Sitzung, vorstellbar. Dennoch sollte die 25 BP-Anhebung auf Basis der jüngsten Veröffentlichungen verschiedener FED-Mitglieder der "base case" sein.
Dies sei jedoch noch lange nicht das Ende der Fahnenstange: Auf Basis der Betrachtung der marktbasierten Zinsprognosen würden bis zum Jahresende bis zu 7 Zinsschritte in Höhe von 25 BP erwartet. Dementsprechend würden die Marktteilnehmer bei der Sitzung am Mittwoch ein besonderes Augenmerk auf die Äußerungen Powells während der Pressekonferenz legen.
Insbesondere neu hinzukommende Inflationsrisiken, die sich im Zuge der aktuellen geopolitischen Situation gebildet hätten, und Risiken für die konjunkturelle Entwicklung dürften durchaus von Belang sein. (14.03.2022/alc/a/a)


