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FED dürfte in diesem Jahr drei weitere Zinsanhebungen vornehmen
22.03.18 12:45
Lombard Odier IM
Genf (www.anleihencheck.de) - Wie bereits vom Markt erwartet, hat das Federal Open Market Committee (FOMC) die Bandbreite seines Leitzinses um 25 Basispunkte auf 1,5 Prozent bis 1,75 Prozent erhöht, so Charles St-Arnaud, Senior Investment Strategist bei Lombard Odier Investment Managers.
Der Tenor der Erklärung sei relativ optimistisch gewesen. Der FOMC habe zudem bestätigt, dass die wirtschaftlichen Aussichten in den letzten Monaten gestärkt worden seien. Zudem habe der FOMC abermals betont, dass sich die wirtschaftlichen Bedingungen wie erwartet in einer Weise entwickeln würden, die eine schrittweise Erhöhung der Leitzinsen rechtfertige. Der Fokus der Investoren habe jedoch auf der Januar-Zusammenfassung der wirtschaftlichen Projektion gelegen.
Wie erwartet, sei die Wachstumsprognose für die Jahre 2018 und 2019 auf 2,7 Prozent beziehungsweise 2,4 Prozent gestiegen, was auf die verbesserten wirtschaftlichen Aussichten und Steuersenkungen zurückzuführen sein dürfte. Es werde daher erwartet, dass die Arbeitslosenquote in 2018 auf 3,8 Prozent und für 2019 und 2020 auf 3,6 Prozent sinken könnte. Trotz des stärkeren Wachstums dürfte der Kernverbraucherpreisindex (core CPI) in den Jahren 2019 und 2020 voraussichtlich nur um 0,1 Prozentpunkte höher liegen.
Die größte Überraschung für Investoren dürfte gewesen sein, dass der FOMC weiterhin mit drei Zinserhöhungen plane und nicht bereits auf vier ausgeweitet habe. Viele Investoren hätten angesichts des stärkeren Wirtschaftswachstums, der niedrigeren Arbeitslosenquote und der verbesserten Konjunkturprognose mit einer Ausweitung gerechnet. Dies könnte nach Ansicht der Experten darauf zurückzuführen sein, dass einige FOMC-Mitglieder sich zu diesem frühen Zeitpunkt des Jahres noch nicht auf vier weitere Zinserhöhungen festlegen lassen wollten. In gewisser Hinsicht könnte die Zinsanhebung für 2019 der erste Schritt sein und eine zusätzliche Anhebung bei Bedarf später in diesem Jahr erfolgen. Die Experten würden bei ihrer Ansicht bleiben, dass die FED in diesem Jahr drei weitere Zinsanhebungen vornehmen werde, da die Experten derzeit von einem zunehmenden Inflationsdruck in den USA ausgehen würden. (22.03.2018/alc/a/a)
Der Tenor der Erklärung sei relativ optimistisch gewesen. Der FOMC habe zudem bestätigt, dass die wirtschaftlichen Aussichten in den letzten Monaten gestärkt worden seien. Zudem habe der FOMC abermals betont, dass sich die wirtschaftlichen Bedingungen wie erwartet in einer Weise entwickeln würden, die eine schrittweise Erhöhung der Leitzinsen rechtfertige. Der Fokus der Investoren habe jedoch auf der Januar-Zusammenfassung der wirtschaftlichen Projektion gelegen.
Wie erwartet, sei die Wachstumsprognose für die Jahre 2018 und 2019 auf 2,7 Prozent beziehungsweise 2,4 Prozent gestiegen, was auf die verbesserten wirtschaftlichen Aussichten und Steuersenkungen zurückzuführen sein dürfte. Es werde daher erwartet, dass die Arbeitslosenquote in 2018 auf 3,8 Prozent und für 2019 und 2020 auf 3,6 Prozent sinken könnte. Trotz des stärkeren Wachstums dürfte der Kernverbraucherpreisindex (core CPI) in den Jahren 2019 und 2020 voraussichtlich nur um 0,1 Prozentpunkte höher liegen.
Die größte Überraschung für Investoren dürfte gewesen sein, dass der FOMC weiterhin mit drei Zinserhöhungen plane und nicht bereits auf vier ausgeweitet habe. Viele Investoren hätten angesichts des stärkeren Wirtschaftswachstums, der niedrigeren Arbeitslosenquote und der verbesserten Konjunkturprognose mit einer Ausweitung gerechnet. Dies könnte nach Ansicht der Experten darauf zurückzuführen sein, dass einige FOMC-Mitglieder sich zu diesem frühen Zeitpunkt des Jahres noch nicht auf vier weitere Zinserhöhungen festlegen lassen wollten. In gewisser Hinsicht könnte die Zinsanhebung für 2019 der erste Schritt sein und eine zusätzliche Anhebung bei Bedarf später in diesem Jahr erfolgen. Die Experten würden bei ihrer Ansicht bleiben, dass die FED in diesem Jahr drei weitere Zinsanhebungen vornehmen werde, da die Experten derzeit von einem zunehmenden Inflationsdruck in den USA ausgehen würden. (22.03.2018/alc/a/a)


