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FED dürfte den Leitzins erst im Juni erneut erhöhen
30.01.19 11:00
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Politische Unsicherheiten sind den USA nicht fremd und aufgrund der noch immer fehlenden Daten ist auch unklar, wie sich diese bisher auf die Konjunktur ausgewirkt haben, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Wie die FED mit ihrer Geldpolitik auf diese Gemengelage reagiere, darauf werde es heute Hinweise geben. Straffere Finanzmarktkonditionen, der Handelsstreit und die nachlassende globale Wachstumsdynamik sowie ein bisher begrenzter Inflationsdruck dürften die FED dazu bewegen, den Leitzins erst im Juni erneut zu erhöhen. Von besonderer Bedeutung für den Markt seien aber mögliche Aussagen von FED-Chef Jerome Powell zur geplanten weiteren Reduktion der Bilanzsumme der Zentralbank. Denn die damit einhergehende Verringerung der Liquidität sei unter anderem für die Turbulenzen an den Märkten im Schlussquartal 2018 verantwortlich gemacht worden. Außerdem werde in dem derzeitigen geldpolitischen System eine gewisse Überschussliquidität benötigt - wo hier die Grenze genau liege, sei allerdings nicht bekannt. Im Protokoll der letzten FED-Sitzung habe sich bereits angedeutet, dass die Währungshüter die Bilanzsumme weniger stark abbauen könnten als bisher geplant. Sollte sich das bestätigen, dürfte dies den Dollar gegen den Euro stärken. (30.01.2019/alc/a/a)
Wie die FED mit ihrer Geldpolitik auf diese Gemengelage reagiere, darauf werde es heute Hinweise geben. Straffere Finanzmarktkonditionen, der Handelsstreit und die nachlassende globale Wachstumsdynamik sowie ein bisher begrenzter Inflationsdruck dürften die FED dazu bewegen, den Leitzins erst im Juni erneut zu erhöhen. Von besonderer Bedeutung für den Markt seien aber mögliche Aussagen von FED-Chef Jerome Powell zur geplanten weiteren Reduktion der Bilanzsumme der Zentralbank. Denn die damit einhergehende Verringerung der Liquidität sei unter anderem für die Turbulenzen an den Märkten im Schlussquartal 2018 verantwortlich gemacht worden. Außerdem werde in dem derzeitigen geldpolitischen System eine gewisse Überschussliquidität benötigt - wo hier die Grenze genau liege, sei allerdings nicht bekannt. Im Protokoll der letzten FED-Sitzung habe sich bereits angedeutet, dass die Währungshüter die Bilanzsumme weniger stark abbauen könnten als bisher geplant. Sollte sich das bestätigen, dürfte dies den Dollar gegen den Euro stärken. (30.01.2019/alc/a/a)
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