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FED bleibt ruhig - Märkte hoffen auf Signal im Beige Book
23.04.25 08:38
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Trumps wankelmütige Zollpolitik und die Angriffe auf die Unabhängigkeit der US-Notenbank sorgen für Gesprächsstoff und Bewegung an den Finanzmärkten, so die Analysten der Helaba.
Der Safe-Haven-Status von US-Assets stehe auf dem Spiel. Zudem nähmen die Konjunktursorgen zu, was sich auch bei diversen Stimmungsindikatoren bemerkbar mache. Heute stünden die Einkaufsmanagerindices zur Veröffentlichung auf dem Programm. Japan habe die Werte bereits gemeldet und im Vormittagsverlauf stünden die vorläufigen Indices in Deutschland, Frankreich und der Eurozone an.
Die sentix- und ZEW-Umfragen würden eine sehr negative Indikation liefern. Zwar werde dabei die Stimmung unter den Finanzmarktteilnehmern abgefragt, aber auch bei den Unternehmenslenkern dürften das Zoll-Chaos der US-Regierung sowie die damit einhergehende Planungsunsicherheit negativ aufstoßen und Spuren hinterlassen. Sowohl im Dienstleistungssektor als auch im Industriebereich seien Indexrückgänge zu befürchten.
Vor diesem Hintergrund würden Konjunktursorgen wohl präsent bleiben und die Zinssenkungsfantasie könnte weiter forciert werden. Seit der EZB-Ratssitzung letzte Woche würden mindestens zwei weitere Zinsschritte im Umfang von jeweils 25 Basispunkten bis zum Ende des Jahres eskomptiert.
In den USA stünden heute keine wichtigen Datenveröffentlichungen im Kalender. Interessant werde es erst morgen mit den Auftragseingängen langlebiger Wirtschaftsgüter, die im März gestiegen sein dürften. Zu erwähnen seien noch das Beige Book der FED und Reden diverser FOMC-Mitglieder. Hinweise auf eine bevorstehende Zinssenkung gebe es bislang nicht. Unabhängig des politischen Drucks würden viele Zentralbanker und auch Powell für eine abwartende Haltung plädieren. Sie möchten erst Klarheit darüber haben, wie sich die Zölle auf die Inflation und die Konjunktur niederschlagen würden. (23.04.2025/alc/a/a)
Der Safe-Haven-Status von US-Assets stehe auf dem Spiel. Zudem nähmen die Konjunktursorgen zu, was sich auch bei diversen Stimmungsindikatoren bemerkbar mache. Heute stünden die Einkaufsmanagerindices zur Veröffentlichung auf dem Programm. Japan habe die Werte bereits gemeldet und im Vormittagsverlauf stünden die vorläufigen Indices in Deutschland, Frankreich und der Eurozone an.
Vor diesem Hintergrund würden Konjunktursorgen wohl präsent bleiben und die Zinssenkungsfantasie könnte weiter forciert werden. Seit der EZB-Ratssitzung letzte Woche würden mindestens zwei weitere Zinsschritte im Umfang von jeweils 25 Basispunkten bis zum Ende des Jahres eskomptiert.
In den USA stünden heute keine wichtigen Datenveröffentlichungen im Kalender. Interessant werde es erst morgen mit den Auftragseingängen langlebiger Wirtschaftsgüter, die im März gestiegen sein dürften. Zu erwähnen seien noch das Beige Book der FED und Reden diverser FOMC-Mitglieder. Hinweise auf eine bevorstehende Zinssenkung gebe es bislang nicht. Unabhängig des politischen Drucks würden viele Zentralbanker und auch Powell für eine abwartende Haltung plädieren. Sie möchten erst Klarheit darüber haben, wie sich die Zölle auf die Inflation und die Konjunktur niederschlagen würden. (23.04.2025/alc/a/a)


