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FED: Zwei weitere Erhöhungen in diesem Jahr erwartet
18.03.16 08:38
Aberdeen Asset Management
London (www.anleihencheck.de) - Wie allgemein erwartet, hat die FED die Zinsen in der Warteschleife belassen, so Luke Bartholomew, Investment Manager bei Aberdeen Asset Management.
Die Unsicherheit vor dem Meeting habe sich darum gedreht, wie die Entscheidung kommuniziert werden würde. Die FED musste ein Gleichgewicht zwischen einem optimistischen Grundtenor zu den Aussichten der US-Wirtschaft und angemessener Besorgnis über die globalen Risiken finden. Andererseits habe es gegolten, einen sensiblen Tonfall in Bezug auf die Volatilität des Finanzmarkts anzuschlagen, ohne panisch zu klingen.
Das Statement der FED sei taubenhafter als erwartet gewesen, vor allem angesichts der jüngsten Stärke sowohl der Arbeitsmarkt- als auch der Inflationsdaten. Die Wachstums- und Inflationsaussichten seien gefallen, und die Punkte würden zeigen, dass die FED zwei weitere Erhöhungen in diesem Jahr erwartet, im Gegensatz zu den vieren, die sie im Dezember noch in Aussicht gestellt habe. Eine Erhöhung im Juni liege immer noch auf dem Tisch, aber die Hürde, dass sie liefern werde, liege vielleicht etwas höher als erwartet. Es bleibe abzuwarten, ob die Investoren die implzite Lockerung der geldpolitischen Haltung würdigen oder stattdessen befürchten würden, dass Janet Yellen etwas über die Wirtschaft wisse, das sie nicht wissen würden. (Ausgabe vom 17.03.2016) (18.03.2016/alc/a/a)
Die Unsicherheit vor dem Meeting habe sich darum gedreht, wie die Entscheidung kommuniziert werden würde. Die FED musste ein Gleichgewicht zwischen einem optimistischen Grundtenor zu den Aussichten der US-Wirtschaft und angemessener Besorgnis über die globalen Risiken finden. Andererseits habe es gegolten, einen sensiblen Tonfall in Bezug auf die Volatilität des Finanzmarkts anzuschlagen, ohne panisch zu klingen.
Das Statement der FED sei taubenhafter als erwartet gewesen, vor allem angesichts der jüngsten Stärke sowohl der Arbeitsmarkt- als auch der Inflationsdaten. Die Wachstums- und Inflationsaussichten seien gefallen, und die Punkte würden zeigen, dass die FED zwei weitere Erhöhungen in diesem Jahr erwartet, im Gegensatz zu den vieren, die sie im Dezember noch in Aussicht gestellt habe. Eine Erhöhung im Juni liege immer noch auf dem Tisch, aber die Hürde, dass sie liefern werde, liege vielleicht etwas höher als erwartet. Es bleibe abzuwarten, ob die Investoren die implzite Lockerung der geldpolitischen Haltung würdigen oder stattdessen befürchten würden, dass Janet Yellen etwas über die Wirtschaft wisse, das sie nicht wissen würden. (Ausgabe vom 17.03.2016) (18.03.2016/alc/a/a)


