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FED-Zinsen bleiben hoch - trotz Trumps lautstarker Forderung nach Entlastung
12.06.25 09:15
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Mit durchschnittlich 3,1% Tariflohnwachstum werden laut Europäischer Zentralbank (EZB) die Löhne im Jahr 2025 deutlich langsamer ansteigen als noch im Jahr 2024 (plus 4,7%), so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".
Ein Grund für den Rückgang sei der Wegfall von Einmal- oder Sonderzahlungen aus der Statistik wie beispielsweise der Inflationsausgleichsprämie von bis zu EUR 3.000.
Tagesausblick: Heute stünden mit den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe sowie den Mai-Produzentenpreisen wichtige US-Konjunkturdaten auf der Tagesordnung. Für die Erstanträge werde erneut ein Wert oberhalb der psychologischen wichtigen Marke von 200.000 erwartet, womit sich seit einiger Zeit eine Zunahme von Entlassungen abzeichne. Bei den Produzentenpreisen werde mit einem moderaten Anstieg gerechnet, allerdings würden hierbei u.a. gestiegene Energiepreise (Mai) sowie auch Basiseffekte eine Rolle spielen.
Nach der Veröffentlichung der amerikanischen Inflationsdaten habe es sich der US-Präsident gestern nicht nehmen lassen, die FED zu kommentieren. Trump auf Truth Social: "Die FED sollte um einen ganzen Punkt senken. Dann müssten wir viel weniger Zinsen auf fällige Schulden zahlen. So wichtig!" Die FED werde die Leitzinsen nach Ansicht der Analysten der NORD/LB in der kommenden Woche voraussichtlich aber nicht senken. Zwar entwickele sich die Inflation in die richtige Richtung, die Geldpolitiker aus Washington hätten derzeit aber schlichtweg gar nicht den ökonomischen Druck, um zu handeln. In diesem Umfeld seien 10-jährige US-Treasuries gesucht gewesen (4,40%: -2 Bp). (12.06.2025/alc/a/a)
Ein Grund für den Rückgang sei der Wegfall von Einmal- oder Sonderzahlungen aus der Statistik wie beispielsweise der Inflationsausgleichsprämie von bis zu EUR 3.000.
Tagesausblick: Heute stünden mit den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe sowie den Mai-Produzentenpreisen wichtige US-Konjunkturdaten auf der Tagesordnung. Für die Erstanträge werde erneut ein Wert oberhalb der psychologischen wichtigen Marke von 200.000 erwartet, womit sich seit einiger Zeit eine Zunahme von Entlassungen abzeichne. Bei den Produzentenpreisen werde mit einem moderaten Anstieg gerechnet, allerdings würden hierbei u.a. gestiegene Energiepreise (Mai) sowie auch Basiseffekte eine Rolle spielen.
Nach der Veröffentlichung der amerikanischen Inflationsdaten habe es sich der US-Präsident gestern nicht nehmen lassen, die FED zu kommentieren. Trump auf Truth Social: "Die FED sollte um einen ganzen Punkt senken. Dann müssten wir viel weniger Zinsen auf fällige Schulden zahlen. So wichtig!" Die FED werde die Leitzinsen nach Ansicht der Analysten der NORD/LB in der kommenden Woche voraussichtlich aber nicht senken. Zwar entwickele sich die Inflation in die richtige Richtung, die Geldpolitiker aus Washington hätten derzeit aber schlichtweg gar nicht den ökonomischen Druck, um zu handeln. In diesem Umfeld seien 10-jährige US-Treasuries gesucht gewesen (4,40%: -2 Bp). (12.06.2025/alc/a/a)


