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FED: Yellen stellt Zinserhöhung in Aussicht
18.11.16 11:56
Aberdeen Asset Management
London (www.anleihencheck.de) - Luke Bartholomew, Investmentmanager bei Aberdeen Asset Management, kommentiert die erste Rede Jannet Yellens nach der Wahl von Donald Trump.
Yellen sage, dass es mit Volldampf auf eine Zinserhöhung der FED im Dezember hinauslaufe. Die große Frage sei, was danach passiere. Trumps Wahl habe den Investoren viele Gründe geliefert, das "lower for longer"-Mantra infrage zu stellen. Wenn er tatsächlich einen großen fiskalischen Schub angehe, dann müssten die Zinsen steigen, um der Inflation entgegenzuwirken. Die Kombination aus einer verstärkten Finanzpolitik und höheren Zinsen könnte ein besserer politischer Mix sein. Aber das werde die Märkte kurzfristig verunsichern, weil sie sich an die beruhigende Umarmung der ultraniedrigen Zinsen gewöhnt hätten.
Sie habe auch klargemacht, dass sie nicht vorhabe aufzugeben und sie ihre volle Amtszeit bis Januar 2018 erfüllen wolle. Die Spekulationen darüber, wer ihr wahrscheinlich folgen werde, würden zu brodeln beginnen, sobald Trump beginne, seine Besetzungen für die derzeit offenen Stellen bei der FED zu benennen. (18.11.2016/alc/a/a)
Yellen sage, dass es mit Volldampf auf eine Zinserhöhung der FED im Dezember hinauslaufe. Die große Frage sei, was danach passiere. Trumps Wahl habe den Investoren viele Gründe geliefert, das "lower for longer"-Mantra infrage zu stellen. Wenn er tatsächlich einen großen fiskalischen Schub angehe, dann müssten die Zinsen steigen, um der Inflation entgegenzuwirken. Die Kombination aus einer verstärkten Finanzpolitik und höheren Zinsen könnte ein besserer politischer Mix sein. Aber das werde die Märkte kurzfristig verunsichern, weil sie sich an die beruhigende Umarmung der ultraniedrigen Zinsen gewöhnt hätten.
Sie habe auch klargemacht, dass sie nicht vorhabe aufzugeben und sie ihre volle Amtszeit bis Januar 2018 erfüllen wolle. Die Spekulationen darüber, wer ihr wahrscheinlich folgen werde, würden zu brodeln beginnen, sobald Trump beginne, seine Besetzungen für die derzeit offenen Stellen bei der FED zu benennen. (18.11.2016/alc/a/a)


