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FED: Vier statt drei Leitzinsanhebungen 2018 möglich
12.04.18 08:30
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - In den USA lieferte das FOMC-Sitzungsprotokoll vom 21. März Hinweise darauf, dass die Währungshüter dank positiver Konjunkturlage und steigendem Preisdruck erwägen, von ihrer Leitzinsprojektion abzuweichen und für dieses Jahr vier statt drei Anhebungen um je 25 BP durchzuführen, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung im Juni werde nun bei 80% gepreist. Dennoch seien die Renditen von US-Staatsanleihen am langen Ende leicht zurückgegangen. Dies habe aber an geopolitischen Risiken (aggressiver Ton der USA gegenüber Russland) gelegen, welche die Nachfrage nach sicheren Häfen verstärkt habe. Am kurzen Ende seien die Renditen hingegen angestiegen, so dass die US-Zinskurve nun die flachste Steigung seit Jahresbeginn aufzeige.
In der Eurozone stehe datenseitig die Industrieproduktion für Februar an. Nach einem deutlichen Rücksetzer im Januar würden die Analysten der Raiffeisen Bank International AG mit einer stagnierenden Produktion rechnen. Interessant werde heute zudem, ob und wie sich Bundesbankpräsident Weidmann zum Sager von EZB-Ratsmitglied Nowotny äußere, wonach eine Anhebung des Einlagesatzes noch vor einer Leitzinsanhebung möglich sei. Die EZB habe sich bereits mehrfach davon distanziert.
Am Primärmarkt habe gestern Deutschland EUR 1 Mrd. einer Fixzinsanleihe mit Laufzeit 2046 zu 1,12% platziert. Portugal habe EUR 3 Mrd. einer neuen Anleihe mit Laufzeit 2034 zu 2,33% begeben. Die Emission sei 5-mal überzeichnet gewesen. Heute plane Italien die Emission von vier Fixzinsanleihen mit Laufzeiten von 2021 bis 2048. Es sollten insgesamt EUR 8,25 Mrd. platziert werden. (12.04.2018/alc/a/a)
Die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung im Juni werde nun bei 80% gepreist. Dennoch seien die Renditen von US-Staatsanleihen am langen Ende leicht zurückgegangen. Dies habe aber an geopolitischen Risiken (aggressiver Ton der USA gegenüber Russland) gelegen, welche die Nachfrage nach sicheren Häfen verstärkt habe. Am kurzen Ende seien die Renditen hingegen angestiegen, so dass die US-Zinskurve nun die flachste Steigung seit Jahresbeginn aufzeige.
In der Eurozone stehe datenseitig die Industrieproduktion für Februar an. Nach einem deutlichen Rücksetzer im Januar würden die Analysten der Raiffeisen Bank International AG mit einer stagnierenden Produktion rechnen. Interessant werde heute zudem, ob und wie sich Bundesbankpräsident Weidmann zum Sager von EZB-Ratsmitglied Nowotny äußere, wonach eine Anhebung des Einlagesatzes noch vor einer Leitzinsanhebung möglich sei. Die EZB habe sich bereits mehrfach davon distanziert.
Am Primärmarkt habe gestern Deutschland EUR 1 Mrd. einer Fixzinsanleihe mit Laufzeit 2046 zu 1,12% platziert. Portugal habe EUR 3 Mrd. einer neuen Anleihe mit Laufzeit 2034 zu 2,33% begeben. Die Emission sei 5-mal überzeichnet gewesen. Heute plane Italien die Emission von vier Fixzinsanleihen mit Laufzeiten von 2021 bis 2048. Es sollten insgesamt EUR 8,25 Mrd. platziert werden. (12.04.2018/alc/a/a)
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