FED: Neue Leitzinsprojektionen haben eine wichtige Signalwirkung


21.09.17 10:45
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - Gestern Abend beschloss die US-Notenbank das Volumen der von ihr gehaltenen Staats- und Hypothekaranleihen ab Oktober um monatlich USD 10 Mrd. zu reduzieren, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Im Hinblick auf zukünftige Zinsentscheidungen hätten die neuen Leitzinsprojektionen eine wichtige Signalwirkung. Die Mehrheit des Entscheidungsgremiums (Median Prognose) rechne noch immer mit einem Zinsschritt im Dezember (sowie drei weiteren Zinsschritten im nächsten Jahr). Somit steige die Wahrscheinlichkeit für eine Zinsanhebung Ende dieses Jahres deutlich. Während der Einstieg in den Rückbau der Notenbankbilanz allgemein erwartet worden sei, habe sich der Markt auf eine Zinsanhebung bis Dezember nicht ausreichend vorbereitet. Die vermutlich etwas forschere zukünftige Gangart der FED habe in einer ersten Reaktion den USD unterstützen können und für einen Anstieg der Rendite bei US-Treasuries gesorgt.

Die Daten heute: US Philly FED und Verbrauchervertrauen Eurozone - die Analysten der Raiffeisen Bank International AG würden bei beiden Stimmungsindikatoren einen kleinen Rückgang erwarten.

Am Primärmarkt werde heute Frankreich aktiv (EUR 6 bis 7 Mrd. via Anleihen mit Laufzeit 2020, 2023 und 2024 sowie EUR 1,5 bis 2 Mrd. per inflationsgeschützte Anleihen mit Laufzeit 2021, 2028 und 2030). Gestern habe Deutschland eine Anleihe mit Fälligkeit August 2048 emittiert. Das Gesamtvolumen von EUR 2 Mrd. sei 1,47-fach überboten gewesen. Zu einer durchschnittlichen Rendite von 1,27% seien rund EUR 1,6 Mrd. zugeteilt worden. (21.09.2017/alc/a/a)




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