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FED-Mitglied sieht Notwendigkeit für Leitzinssenkung
04.06.19 09:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In den USA fiel der ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe im Mai um 0,7 auf 52,1 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit Oktober 2016 zurück, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Grund dürfte u. a. die Verschärfung der internationalen Handelsstreitigkeiten sein. Der FED-Chef von St. Louis, James Bullard, sehe aufgrund der dadurch bedingten Eintrübung der konjunkturellen Perspektiven die Notwendigkeit, den Leitzins in den USA schnell zu senken, um die Inflationserwartungen zu stabilisieren. Mit Blick auf die Zinskurve sei die Geldpolitik zu restriktiv. In Deutschland und der Eurozone seien die Umfragewerte zu den Einkaufsmanagerindices (PMI) im Mai im kontraktiven Bereich noch einmal leicht zurückgefallen (Deutschland: 44,3 nach 44,4. Eurozone: 47,7 nach 47,9) und würden nur knapp über den jüngst verzeichneten Tiefständen notieren.
Ebenfalls unter die Marke von 50 Indexpunkten zurückgefallen sei nun auch der Industrie-PMI in Großbritannien. Bedingt vor allem durch den Abbau der im Vorfeld des ursprünglichen EU-Austrittstermins des Landes bis Ende März 2019 aufgestauten Lagerbestände sei der entsprechende Umfragewert auf den niedrigsten Stand seit Juli 2016 zurückgefallen, dem Monat nach dem EU-Referendum. Damit drohe der britischen Wirtschaft in den kommenden Quartalen ein nachlassendes BIP-Momentum.
Der US-Dollar sei nach den Äußerungen des in diesem Jahr stimmberechtigten Mitglieds des Federal Open Market Committees (FOMC) weiter unter Druck geraten, nachdem bereits nach Bekanntgabe des ISM-Ergebnisses spürbare Kursverluste zu verzeichnen gewesen seien. Der Euro sei wieder auf Werte deutlich oberhalb von 1,12 USD angezogen. (04.06.2019/alc/a/a)
Grund dürfte u. a. die Verschärfung der internationalen Handelsstreitigkeiten sein. Der FED-Chef von St. Louis, James Bullard, sehe aufgrund der dadurch bedingten Eintrübung der konjunkturellen Perspektiven die Notwendigkeit, den Leitzins in den USA schnell zu senken, um die Inflationserwartungen zu stabilisieren. Mit Blick auf die Zinskurve sei die Geldpolitik zu restriktiv. In Deutschland und der Eurozone seien die Umfragewerte zu den Einkaufsmanagerindices (PMI) im Mai im kontraktiven Bereich noch einmal leicht zurückgefallen (Deutschland: 44,3 nach 44,4. Eurozone: 47,7 nach 47,9) und würden nur knapp über den jüngst verzeichneten Tiefständen notieren.
Ebenfalls unter die Marke von 50 Indexpunkten zurückgefallen sei nun auch der Industrie-PMI in Großbritannien. Bedingt vor allem durch den Abbau der im Vorfeld des ursprünglichen EU-Austrittstermins des Landes bis Ende März 2019 aufgestauten Lagerbestände sei der entsprechende Umfragewert auf den niedrigsten Stand seit Juli 2016 zurückgefallen, dem Monat nach dem EU-Referendum. Damit drohe der britischen Wirtschaft in den kommenden Quartalen ein nachlassendes BIP-Momentum.
Der US-Dollar sei nach den Äußerungen des in diesem Jahr stimmberechtigten Mitglieds des Federal Open Market Committees (FOMC) weiter unter Druck geraten, nachdem bereits nach Bekanntgabe des ISM-Ergebnisses spürbare Kursverluste zu verzeichnen gewesen seien. Der Euro sei wieder auf Werte deutlich oberhalb von 1,12 USD angezogen. (04.06.2019/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


