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FED: Leitzinserhöhung um 25 BP so gut wie sicher
21.03.18 08:30
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Im Vorfeld der heutigen FOMC-Zinssitzung verzeichnete der USD gegenüber dem EUR gestern Zugewinne, die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen notierte etwas höher, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Auch heute dürften Marktbewegungen maßgeblich von diesem Ereignis geprägt sein, zumal keine relevanten Datenveröffentlichungen auf dem Kalender stünden. Dabei sei so gut wie sicher, dass die US-Währungshüter um den neuen FED-Chef Powell den Leitzins um 25 BP anheben würden. Von Interesse sei vielmehr, ob es beim projizierten Leitzinspfad zu einer Verschiebung komme. Im Dezember sei die Mehrheit der FOMC-Mitglieder von in Summe drei Zinsanhebungen (je 25 BP) im Jahr 2018 ausgegangen. Mittlerweile zeichne sich jedoch eine freundlichere konjunkturelle Entwicklung ab, zudem würden diverse Regierungsmaßnahmen tendenziell inflationär wirken. Ob die Währungshüter jedoch bereits heute oder erst im Juni ihre Erwartung von aktuell drei auf vier Leitzinsanhebungen im laufenden Jahr anheben würden, sei offen. Erfolge eine Anpassung schon jetzt, dürften die Märkte dies als "falkenhaft" aufnehmen.
Auf dem Primärmarkt habe Deutschland gestern Anleihen mit Fälligkeit 2020 (Emissionsrendite: -0,59%) emittiert und damit EUR 3,2 Mrd. eingenommen. Für heute plane Deutschland die Aufstockung einer zehnjährigen Anleihe (Februar 2028). Das angestrebte Emissionsvolumen liege bei EUR 3 Mrd. Portugal habe die Emission von sechsmonatigen Geldmarktpapieren angekündigt. (21.03.2018/alc/a/a)
Auch heute dürften Marktbewegungen maßgeblich von diesem Ereignis geprägt sein, zumal keine relevanten Datenveröffentlichungen auf dem Kalender stünden. Dabei sei so gut wie sicher, dass die US-Währungshüter um den neuen FED-Chef Powell den Leitzins um 25 BP anheben würden. Von Interesse sei vielmehr, ob es beim projizierten Leitzinspfad zu einer Verschiebung komme. Im Dezember sei die Mehrheit der FOMC-Mitglieder von in Summe drei Zinsanhebungen (je 25 BP) im Jahr 2018 ausgegangen. Mittlerweile zeichne sich jedoch eine freundlichere konjunkturelle Entwicklung ab, zudem würden diverse Regierungsmaßnahmen tendenziell inflationär wirken. Ob die Währungshüter jedoch bereits heute oder erst im Juni ihre Erwartung von aktuell drei auf vier Leitzinsanhebungen im laufenden Jahr anheben würden, sei offen. Erfolge eine Anpassung schon jetzt, dürften die Märkte dies als "falkenhaft" aufnehmen.
Auf dem Primärmarkt habe Deutschland gestern Anleihen mit Fälligkeit 2020 (Emissionsrendite: -0,59%) emittiert und damit EUR 3,2 Mrd. eingenommen. Für heute plane Deutschland die Aufstockung einer zehnjährigen Anleihe (Februar 2028). Das angestrebte Emissionsvolumen liege bei EUR 3 Mrd. Portugal habe die Emission von sechsmonatigen Geldmarktpapieren angekündigt. (21.03.2018/alc/a/a)
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
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