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FED: Leitzins erwartungsgemäß unverändert
14.12.23 09:23
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Deutsche sowie US-amerikanische Anleihen legten im Umfeld der Zinsbeschlüsse der FED zu, so die Analysten der Nord LB.
Der Leitzins sei erwartungsgemäß unverändert geblieben. Gleichzeitig signalisiere der Zinsausblick Zinssenkungen für 2024.
Die Erzeugerpreise in den USA seien im November langsamer gestiegen. Gegenüber Oktober habe sich eine Stagnation ergeben, gegenüber November 2022 hätten die Preise um 0,9% zugelegt.
Nach der Notenbanksitzung in den USA würden nun die EZB und die Bank of England ins Blickfeld der Anleger rücken. Beide Zentralbanken sollten vorerst zögern wollen. Es werde also wieder einmal vor allem auf Signale der Geldpolitiker ankommen. Zudem würden noch Nachrichten zur Entwicklung der US-Einzelhandelsumsätze veröffentlicht. Berichtsmonat sei bereits der November. Nach den jüngsten CPI-Daten könnte der Rückgang der Benzinpreise die Absatzzahlen an den Tankstellen noch etwas stärker belastet haben, als bereits ursprünglich zu erwarten gewesen sei; dies würde zwar rein numerisch negativ auf den Headline-Index durchschlagen, die niedrigeren Energiepreise würden aber natürlich auch finanzielle Spielräume für mehr Konsum an anderer Stelle schaffen.
In diesem Kontext werde auch auf mögliche Revisionen der noch vorläufigen Oktober-Zahlen zu achten sein. In der Tat könnte ein größerer "Anpassungsbedarf" an der Zeitreihe gegebenenfalls sogar eine Relevanz für die Interpretation der November-Daten haben. (14.12.2023/alc/a/a)
Der Leitzins sei erwartungsgemäß unverändert geblieben. Gleichzeitig signalisiere der Zinsausblick Zinssenkungen für 2024.
Nach der Notenbanksitzung in den USA würden nun die EZB und die Bank of England ins Blickfeld der Anleger rücken. Beide Zentralbanken sollten vorerst zögern wollen. Es werde also wieder einmal vor allem auf Signale der Geldpolitiker ankommen. Zudem würden noch Nachrichten zur Entwicklung der US-Einzelhandelsumsätze veröffentlicht. Berichtsmonat sei bereits der November. Nach den jüngsten CPI-Daten könnte der Rückgang der Benzinpreise die Absatzzahlen an den Tankstellen noch etwas stärker belastet haben, als bereits ursprünglich zu erwarten gewesen sei; dies würde zwar rein numerisch negativ auf den Headline-Index durchschlagen, die niedrigeren Energiepreise würden aber natürlich auch finanzielle Spielräume für mehr Konsum an anderer Stelle schaffen.
In diesem Kontext werde auch auf mögliche Revisionen der noch vorläufigen Oktober-Zahlen zu achten sein. In der Tat könnte ein größerer "Anpassungsbedarf" an der Zeitreihe gegebenenfalls sogar eine Relevanz für die Interpretation der November-Daten haben. (14.12.2023/alc/a/a)
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