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FED: Evans über die Möglichkeit einer weichen Landung
10.10.22 16:31
XTB
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Präsident der Chicagoer FED, Charles L. Evans, hat angedeutet, dass die Federal Reserve trotz Zinserhöhungen die Inflation "relativ schnell" senken könne, ohne dass es zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit und einer Rezession kommt, so die Experten von XTB.
Gleichzeitig habe Evans auf ein vernünftiges Vorgehen und einen bewussten Zyklus weiterer restriktiver Erhöhungen hingewiesen:
Laut Evans werde der Zielsatz Anfang 2023 über 4,5% steigen und unverändert bleiben, solange die FED "Bilanz" über ihre bisherigen Maßnahmen ziehe.
Die Nachfrage nach Rohstoffen in der US-Wirtschaft bleibe außergewöhnlich stark. Die JOLT-Daten würden darauf hindeuten, dass sich der Arbeitsmarkt leicht abkühle, aber die offenen Stellen immer noch auf einem hohen, "inflationsfördernden" Niveau lägen.
Die Nachfrage müsse durch eine restriktive Politik gesenkt werden, um die Inflation auf das 2%-Ziel zu senken. Gleichzeitig seien laut Evans die langfristigen Inflationserwartungen im Einklang mit dem Ziel der FED vielversprechend.
Zu den Risiken für eine "weiche Landung" würden laut Evans das allgegenwärtige Thema COVID, der Krieg in der Ukraine, eine sehr langsame Verbesserung des Angebots und eine zu aggressive Geldpolitik gehören, die den Arbeitsmarkt belaste, ohne die Inflation zu dämpfen.
Die FED gehe derzeit davon aus, dass die Arbeitslosigkeit bis Ende nächsten Jahres auf 4,4% steigen werde, während sie im September dieses Jahres noch bei 3,5% gelegen habe. Der Markt gehe von einer weiteren Zinserhöhung um 75 Basispunkte am 1. November dieses Jahres aus. (10.10.2022/alc/a/a)
Gleichzeitig habe Evans auf ein vernünftiges Vorgehen und einen bewussten Zyklus weiterer restriktiver Erhöhungen hingewiesen:
Laut Evans werde der Zielsatz Anfang 2023 über 4,5% steigen und unverändert bleiben, solange die FED "Bilanz" über ihre bisherigen Maßnahmen ziehe.
Die Nachfrage müsse durch eine restriktive Politik gesenkt werden, um die Inflation auf das 2%-Ziel zu senken. Gleichzeitig seien laut Evans die langfristigen Inflationserwartungen im Einklang mit dem Ziel der FED vielversprechend.
Zu den Risiken für eine "weiche Landung" würden laut Evans das allgegenwärtige Thema COVID, der Krieg in der Ukraine, eine sehr langsame Verbesserung des Angebots und eine zu aggressive Geldpolitik gehören, die den Arbeitsmarkt belaste, ohne die Inflation zu dämpfen.
Die FED gehe derzeit davon aus, dass die Arbeitslosigkeit bis Ende nächsten Jahres auf 4,4% steigen werde, während sie im September dieses Jahres noch bei 3,5% gelegen habe. Der Markt gehe von einer weiteren Zinserhöhung um 75 Basispunkte am 1. November dieses Jahres aus. (10.10.2022/alc/a/a)


