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FED: Es bleibt spannend
07.07.23 09:15
Hamburg Commercial Bank
Hamburg (www.anleihencheck.de) - Ist der Zinsanhebungszyklus bereits beendet, fragen die Analysten der Hamburg Commercial Bank AG.
Wenn man sich die am 5. Juli 2023 veröffentlichten FOMC Minutes anschaue, sehe es nicht wirklich danach aus. Das Sitzungsprotokoll mache deutlich, dass weitere Zinserhöhungen - momentan spreche man von zwei Zinserhöhungen je 25 Basispunkte - in den USA kommen würden, auch wenn in der Juni-Sitzung eine Pause eingelegt worden sei. Eine weitere spannende Frage sei, ob die USA aufgrund der rapiden Zinserhöhungen in eine Rezession rutschen werde. Zuletzt sei sogar das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal von 1,3% auf 2,0% hoch revidiert worden.
Ob es tatsächlich zwei Zinserhöhungen je 25 Basispunkte würden, hänge vor allem von der PCE-Kerninflation ab, die in den vergangenen Monaten zum Leidwesen der FED nahezu unverändert geblieben sei, bewege die FED-Zinsentscheidung. Zuletzt habe diese leicht auf 4,6% sinken können, hier schätze das Nowcast-Modell der Analysten einen Rückgang auf 4,3% im Juni und dann einen Anstieg zurück auf 4,6%. Jenseits des Atlantiks bleibe es also spannend. (Ausgabe vom 06.07.2023) (07.07.2023/alc/a/a)
Wenn man sich die am 5. Juli 2023 veröffentlichten FOMC Minutes anschaue, sehe es nicht wirklich danach aus. Das Sitzungsprotokoll mache deutlich, dass weitere Zinserhöhungen - momentan spreche man von zwei Zinserhöhungen je 25 Basispunkte - in den USA kommen würden, auch wenn in der Juni-Sitzung eine Pause eingelegt worden sei. Eine weitere spannende Frage sei, ob die USA aufgrund der rapiden Zinserhöhungen in eine Rezession rutschen werde. Zuletzt sei sogar das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal von 1,3% auf 2,0% hoch revidiert worden.
Ob es tatsächlich zwei Zinserhöhungen je 25 Basispunkte würden, hänge vor allem von der PCE-Kerninflation ab, die in den vergangenen Monaten zum Leidwesen der FED nahezu unverändert geblieben sei, bewege die FED-Zinsentscheidung. Zuletzt habe diese leicht auf 4,6% sinken können, hier schätze das Nowcast-Modell der Analysten einen Rückgang auf 4,3% im Juni und dann einen Anstieg zurück auf 4,6%. Jenseits des Atlantiks bleibe es also spannend. (Ausgabe vom 06.07.2023) (07.07.2023/alc/a/a)


