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FED-Chef spricht, Märkte zittern: Zinsentscheid, Dot Plots und Trumps G7-Abflug
18.06.25 09:15
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Während in Europa Inflationsdaten aus Großbritannien und für die Eurozone gemeldet werden, dürfte die Mehrheit der Marktteilnehmer vor allem gespannt auf die USA schauen, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".
Heute werde Jerome Powell voraussichtlich vermelden, dass die FED den Leitzins der USA bei 4,50% belassen werde. Ein besonderes Augenmerk werde nun wieder auf den Projektionen der FED-Gouverneure liegen, welche nur jede zweite Sitzung aktualisiert würden. Vor allem die Dot Plots würden hohe Beachtung genießen, wobei man stets im Hinterkopf behalten sollte, dass hierbei auch ein Stück weit das Erwartungsmanagement gesteuert werde. Nichtsdestotrotz könnte sich hieraus schon eine Indikation für den weiteren Pfad der Geldpolitik ablesen lassen.
Der vorzeitige Abflug von US-Präsident Trump vom G7-Gipfel in Kanada, der nach eigener Aussage nichts mit der Arbeit an einem Waffenstillstand zu tun habe, sowie seine Aufforderung an die Bevölkerung in Teheran, die Stadt zu verlassen, hätten an den Kapitalmärkten gestern für Unruhe gesorgt und erneut eine Flucht in als sicher angesehene Anlagen ausgelöst. Entsprechend hätten Bundesanleihen mit Kursaufschlägen gehandelt, während die europäischen Aktienmärkte Federn gelassen hätten. (18.06.2025/alc/a/a)
Heute werde Jerome Powell voraussichtlich vermelden, dass die FED den Leitzins der USA bei 4,50% belassen werde. Ein besonderes Augenmerk werde nun wieder auf den Projektionen der FED-Gouverneure liegen, welche nur jede zweite Sitzung aktualisiert würden. Vor allem die Dot Plots würden hohe Beachtung genießen, wobei man stets im Hinterkopf behalten sollte, dass hierbei auch ein Stück weit das Erwartungsmanagement gesteuert werde. Nichtsdestotrotz könnte sich hieraus schon eine Indikation für den weiteren Pfad der Geldpolitik ablesen lassen.
Der vorzeitige Abflug von US-Präsident Trump vom G7-Gipfel in Kanada, der nach eigener Aussage nichts mit der Arbeit an einem Waffenstillstand zu tun habe, sowie seine Aufforderung an die Bevölkerung in Teheran, die Stadt zu verlassen, hätten an den Kapitalmärkten gestern für Unruhe gesorgt und erneut eine Flucht in als sicher angesehene Anlagen ausgelöst. Entsprechend hätten Bundesanleihen mit Kursaufschlägen gehandelt, während die europäischen Aktienmärkte Federn gelassen hätten. (18.06.2025/alc/a/a)


