Express-Anleihe auf ATX: Österreichischer Aktienmarkt unter Druck - Anleihenanalyse


14.08.14 16:29
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe eine Express-Anleihe (ISIN AT0000A18X04 / WKN nicht bekannt) der Erste Group auf den ATX-Index vor.

Zehn Verlusttage in Folge zwischen dem 28. Juli und dem 8. August: Der österreichische Aktienmarkt sei unter Druck. Seit Anfang 2014 stehe ein Minus von rund 11 Prozent zu Buche. Damit gehöre das Wiener Auswahlbarometer zu den Schlusslichtern in Europa.

Neben den bekannten Krisenherden hätten negative Nachrichten aus Ungarn belastet: Die Großbank OTP müsse wegen der umstrittenen Fremdwährungskredite auf Grundlage der jüngsten Vorgaben der Ungarischen Zentralbank mehr Geld an Kunden zurückzahlen. Davon betroffen seien auch österreichische Institute wie die Erste Group und Raiffeisen. Dabei sei der Bankensektor ohnehin schon angeschlagen: Börsianer würden befürchten, dass die staatliche Kärntner Hypo und die ÖVAG beim EZB-Bankenstresstest durchfallen könnten.

Die Serie an Negativnachrichten sei kaum noch zu überbieten. Auch aufgrund der im internationalen Vergleich niedrigen Bewertung scheine eine Trendwende nah. Daher könnte sich ein Engagement in der ATX Express-Anleihe 2014-2018 von der Erste Group lohnen. Bei dem Papier bestehe nach einem Jahr die Chance auf vorzeitige Rückzahlung zu 100 Prozent des Nennwerts plus eine Zinszahlung von 4,5 Prozent. Dazu müsse der ATX mindestens auf Höhe seines Startwerts notieren. Dieser sei vor wenigen Tagen, am 31. Juli, mit 2.339,95 Punkten fixiert worden. Ansonsten gehe es in die Verlängerung und ein Jahr später wiederhole sich die Prozedur, wobei sich der Kupon um 4,5 Prozentpunkte erhöhe. Am Laufzeitende reiche es, wenn der ATX mindestens bei 75 Prozent des Startwerts stehe. Das entspreche einem Indexstand von 1.754,96 Zählern. So tief habe der Wiener Index seit Anfang 2012 nicht mehr notiert. (Ausgabe 32/2014) (14.08.2014/alc/a/a)
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