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Eurozonen-Inflation wieder auf dem Rückzug
26.05.17 12:45
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Deutlich durchwachsener zeigt sich nach wie vor der Arbeitsmarkt in der Eurozone, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Während die Arbeitslosenquote in Deutschland auf dem niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung verharrt habe, habe die Quote in Italien im März sogar wieder leicht zugelegt. Immerhin: Die Eurozone dürfte von der Verfestigung des zyklischen Aufschwungs profitieren, auch die jüngsten Einkaufsmanagerindices würden einen besseren konjunkturellen Ausblick reflektieren, der sich positiv auf die Beschäftigung auswirken sollte. Die Arbeitslosenquote in der Eurozone sollte deshalb im April leicht von 9,5% auf 9,4% gesunken sein.
Zugpferd dürfte dabei auch in den kommenden Monaten allerdings der deutsche Arbeitsmarkt bleiben. Die Zahl der offenen Stellen sei hier auf Rekordhoch, die Arbeitslosenquote dürfte weiter auf 5,7% sinken. Helfen tue das bisher jedoch wenig, denn das Lohnwachstum bleibe in Deutschland und vor allem im Rest der Eurozone insgesamt gering, so dass weiterhin kein nachhaltiger Inflationsdruck erkennbar werde. Mit Blick auf den Rückgang der Benzinpreise und den Auswirkungen der jüngsten Aufwertung des Euro sollte die Inflation in der Eurozone im Mai erneut zurückgegangen sein. Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt würden mit einer Teuerung von 1,5% nach 1,9% gg. Vj. im April (HVPI Deutschland: 1,5% nach 2,0% gg. Vj.) rechnen. (26.05.2017/alc/a/a)
Während die Arbeitslosenquote in Deutschland auf dem niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung verharrt habe, habe die Quote in Italien im März sogar wieder leicht zugelegt. Immerhin: Die Eurozone dürfte von der Verfestigung des zyklischen Aufschwungs profitieren, auch die jüngsten Einkaufsmanagerindices würden einen besseren konjunkturellen Ausblick reflektieren, der sich positiv auf die Beschäftigung auswirken sollte. Die Arbeitslosenquote in der Eurozone sollte deshalb im April leicht von 9,5% auf 9,4% gesunken sein.
Zugpferd dürfte dabei auch in den kommenden Monaten allerdings der deutsche Arbeitsmarkt bleiben. Die Zahl der offenen Stellen sei hier auf Rekordhoch, die Arbeitslosenquote dürfte weiter auf 5,7% sinken. Helfen tue das bisher jedoch wenig, denn das Lohnwachstum bleibe in Deutschland und vor allem im Rest der Eurozone insgesamt gering, so dass weiterhin kein nachhaltiger Inflationsdruck erkennbar werde. Mit Blick auf den Rückgang der Benzinpreise und den Auswirkungen der jüngsten Aufwertung des Euro sollte die Inflation in der Eurozone im Mai erneut zurückgegangen sein. Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt würden mit einer Teuerung von 1,5% nach 1,9% gg. Vj. im April (HVPI Deutschland: 1,5% nach 2,0% gg. Vj.) rechnen. (26.05.2017/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 22.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
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