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Eurozonen-Inflation und BIP-Daten im Fokus
31.01.20 09:00
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Nachdem im Jahr 2019 die Teuerungsrate in der Eurozone kontinuierlich auf bis zu 0,7% zurückgefallen war, machte sich zum Jahresende eine Erholungstendenz bemerkbar, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Vor allem der Anstieg der Kerninflationsrate auf 1,3% im Dezember habe bei den Mitgliedern des EZB-Rats die Hoffnung aufkommen lassen, dass sich die unterliegende Preisdynamik - nicht zuletzt unterstützt durch die geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen vom September 2019 - allmählich wieder dem Inflationsziel der Notenbank annähere. Im Januar dürfte sich ein weiterer Anstieg der Teuerung von 1,4% auf 1,5% gg. Vj. anbahnen. Hierauf würden zumindest die gestrigen Inflationsdaten aus Deutschland hindeuten, wo die Teuerungsrate im Januar mit 1,6% für den HVPI (CPI: 1,7%) den höchsten Wert seit sechs Monaten markiert habe.
Ob der Inflationsanstieg nachhaltig sein werde, hänge aber nicht zuletzt von der konjunkturellen Entwicklung im Euroraum ab. Die ebenfalls heute anstehende erste Schätzung des BIP-Wachstums im 4. Quartal 2019 dürfte daher ebenfalls Beachtung finden. Die Analysten würden hier mit einer im Vergleich zum Vorquartal unveränderten Expansionsrate von 0,2% gg. Vg. und damit einer weiterhin eher gedämpften Wachstumsdynamik rechnen.
Gute BIP-Daten und ein eventuell weiteres Anziehen der Kerninflation könnten die jüngste Abwärtsbewegung bei den Staatsanleiherenditen im Euroraum heute zumindest vorübergehend etwas bremsen. (31.01.2020/alc/a/a)
Vor allem der Anstieg der Kerninflationsrate auf 1,3% im Dezember habe bei den Mitgliedern des EZB-Rats die Hoffnung aufkommen lassen, dass sich die unterliegende Preisdynamik - nicht zuletzt unterstützt durch die geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen vom September 2019 - allmählich wieder dem Inflationsziel der Notenbank annähere. Im Januar dürfte sich ein weiterer Anstieg der Teuerung von 1,4% auf 1,5% gg. Vj. anbahnen. Hierauf würden zumindest die gestrigen Inflationsdaten aus Deutschland hindeuten, wo die Teuerungsrate im Januar mit 1,6% für den HVPI (CPI: 1,7%) den höchsten Wert seit sechs Monaten markiert habe.
Ob der Inflationsanstieg nachhaltig sein werde, hänge aber nicht zuletzt von der konjunkturellen Entwicklung im Euroraum ab. Die ebenfalls heute anstehende erste Schätzung des BIP-Wachstums im 4. Quartal 2019 dürfte daher ebenfalls Beachtung finden. Die Analysten würden hier mit einer im Vergleich zum Vorquartal unveränderten Expansionsrate von 0,2% gg. Vg. und damit einer weiterhin eher gedämpften Wachstumsdynamik rechnen.
Gute BIP-Daten und ein eventuell weiteres Anziehen der Kerninflation könnten die jüngste Abwärtsbewegung bei den Staatsanleiherenditen im Euroraum heute zumindest vorübergehend etwas bremsen. (31.01.2020/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


