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Eurozone: Die Zinsen bleiben voraussichtlich länger niedrig
29.05.19 11:45
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Nachdem der von der Europäischen Kommission erhobene Stimmungsindikator für die Eurozone seit Juni letzten Jahres kontinuierlich gefallen war, ist er im Mai überraschend stark angestiegen, hauptsächlich unterstützt durch eine Verbesserung bei Dienstleistern und der Industrie, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Dies sei überraschend, weil genau das die Sektoren gewesen seien, welche beim deutschen ifo-Index im Mai zurückgegangen seien. Daher sei es vielleicht verständlich, dass sich Bundesanleihen von der guten Nachricht nicht hätten beirren lassen. Die laufende Verzinsung 10-jähriger Bundesanleihen sei zwischenzeitlich auf -0,16 Prozent gefallen, den niedrigsten Stand seit 2016. Dieses Jahr habe sich die 10-jährige Bundrendite bereits 31 Tage im negativen Bereich befunden, im Gesamtjahr 2016 seien es 69 Tage gewesen. Dieser Rekord dürfte dieses Jahr gebrochen werden. Wir zumindest haben unsere Erwartungen angepasst und erwarten die Verzinsung selbst in zwölf Monaten noch nur bei null Prozent, so die Deutsche Bank AG. (29.05.2019/alc/a/a)
Dies sei überraschend, weil genau das die Sektoren gewesen seien, welche beim deutschen ifo-Index im Mai zurückgegangen seien. Daher sei es vielleicht verständlich, dass sich Bundesanleihen von der guten Nachricht nicht hätten beirren lassen. Die laufende Verzinsung 10-jähriger Bundesanleihen sei zwischenzeitlich auf -0,16 Prozent gefallen, den niedrigsten Stand seit 2016. Dieses Jahr habe sich die 10-jährige Bundrendite bereits 31 Tage im negativen Bereich befunden, im Gesamtjahr 2016 seien es 69 Tage gewesen. Dieser Rekord dürfte dieses Jahr gebrochen werden. Wir zumindest haben unsere Erwartungen angepasst und erwarten die Verzinsung selbst in zwölf Monaten noch nur bei null Prozent, so die Deutsche Bank AG. (29.05.2019/alc/a/a)


