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Eurozone: Schwache Wirtschaft versus potenziellem Inflationsdruck
14.11.24 10:24
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Der Gesamt-PMI in der Eurozone stieg im September marginal von 49,6 auf 49,7 Punkte und verharrte somit in die Schrumpfungszone, so die Analysten von Postbank Research.
Der Index der Industrie habe sich ebenso marginal auf 45,1 Punkte erholt wie auch der PMI der Dienstleistungen auf 51,5 Punkte.
Die Inflationsrate sei im Oktober stärker als erwartet von 1,7% auf 2,0% gestiegen, während die Kernrate entgegen der Erwartung eines Rückgangs bei 2,7% verharrt habe und die Dienstleistungsinflation bei 4% geblieben sei.
Die Arbeitslosenquote sei bereits im August auf ein Rekordtief von 6,3% gesunken. Stimmungsindikatoren hätten sich leicht verbessert.
Wie allgemein an den Märkten erwartet worden sei, habe im Oktober eine weitere Leitzinssenkung der EZB stattgefunden. Im September sei die EZB noch eher Zinssenkungen im Quartalsrhythmus zugeneigt gewesen. Auch im Dezember dürfte eine weitere Senkung der Zinssätze folgen.
Die Zinsterminmärkte würden für den 12. Dezember eine weitere Leitzinssenkung fest einpreisen, mit einer 20-prozentigen Wahrscheinlichkeit sogar um 50 Basispunkte. Das Wahlergebnis in den USA, das einen erneuten Inflationsschub bringen könnte, sowie die Abwertung des Euros gegenüber dem US-Dollar (Gefahr importierter Inflation) seit der Wahl würden jedoch eher für ein vorsichtiges Vorgehen sprechen. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sei Mitte Oktober bis auf 2,17% gefallen, habe dann aber den US-Renditen folgend bis auf 2,50% nach der US-Wahl angezogen, bevor sie wieder zurückgesetzt habe. Auf Sicht von sechs Monaten sollte die Rendite nach Ansicht der Experten bei etwa 2,45% liegen. (Ausgabe Zinsbulletin November 2024) (14.11.2024/alc/a/a)
Der Index der Industrie habe sich ebenso marginal auf 45,1 Punkte erholt wie auch der PMI der Dienstleistungen auf 51,5 Punkte.
Die Arbeitslosenquote sei bereits im August auf ein Rekordtief von 6,3% gesunken. Stimmungsindikatoren hätten sich leicht verbessert.
Wie allgemein an den Märkten erwartet worden sei, habe im Oktober eine weitere Leitzinssenkung der EZB stattgefunden. Im September sei die EZB noch eher Zinssenkungen im Quartalsrhythmus zugeneigt gewesen. Auch im Dezember dürfte eine weitere Senkung der Zinssätze folgen.
Die Zinsterminmärkte würden für den 12. Dezember eine weitere Leitzinssenkung fest einpreisen, mit einer 20-prozentigen Wahrscheinlichkeit sogar um 50 Basispunkte. Das Wahlergebnis in den USA, das einen erneuten Inflationsschub bringen könnte, sowie die Abwertung des Euros gegenüber dem US-Dollar (Gefahr importierter Inflation) seit der Wahl würden jedoch eher für ein vorsichtiges Vorgehen sprechen. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sei Mitte Oktober bis auf 2,17% gefallen, habe dann aber den US-Renditen folgend bis auf 2,50% nach der US-Wahl angezogen, bevor sie wieder zurückgesetzt habe. Auf Sicht von sechs Monaten sollte die Rendite nach Ansicht der Experten bei etwa 2,45% liegen. (Ausgabe Zinsbulletin November 2024) (14.11.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


