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Eurozone: Preisentwicklung heizt Zinssenkungsspekulationen an
03.02.25 08:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Wochenschluss stand im Nachgang zu den wichtigen Notenbankentscheidungen (FED und EZB) ganz im Zeichen der preislichen Entwicklungen, so die Analysten der Helaba.
Diese seien sowohl in Deutschland als auch in Frankreich unerwartet schwach ausgefallen und so die Zinssenkungsspekulationen hierzulande wieder angeheizt worden. Die EZB habe auf die Datenabhängigkeit zukünftiger Entscheidungen verwiesen und dabei die Tür für weitere Lockerungen offengehalten. Heute würden sich die Blicke zunächst auf die Zollpolitik der USA und die Reaktionen in Kanada, Mexiko und China richten. Während die Aktienmärkte und der EUR/USD-Kurs schwach in die Woche zu starten schienen, seien Rentenpapiere gesucht.
Dem Bund-Future sei es nach einigen Mühen gelungen, nicht nur die 21-Tage-Linie, sondern auch die Hürde bei 132,00 sowie das 38,2%-Retracement (132,92) zu überspringen, und so stehe ein neues Hoch bei 133,26 zu Buche. Die sich gen Norden richtenden quantitativen Indikatoren würden dabei unterstützen. Zudem habe der DMI bei deutlich fallendem ADX auf Kauf gewechselt. Weitere Befestigungen sollten nicht ausgeschlossen werden. Die nächste Hürde zeige sich in Form der 55-Tage-Linie bei 133,52. Das Hoch vom Jahresanfang liege bei 133,86. Unterstützungen würden sich bei 132,92, 132,00 und bei 131,63 (21T) finden.
Zum US-Dollar bleibe der Euro in der Defensive. Während die FED zögerlich sei in Bezug auf geldpolitische Lockerungen und dabei auf solides Wachstum und einen robusten Arbeitsmarkt verweisen könne, sei die konjunkturelle Dynamik in der Eurozone schwach und die jüngsten Inflationsdaten hätten die Zinserwartungen bezüglich der EZB wieder verstärkt. Das laste ebenso auf dem EUR/USD-Kurs, wie die durch die neuen US-Zölle hervorgerufene Verunsicherung und auch die technische Lage habe sich getrübt. Wichtige Hürden hätten zuletzt nicht überwunden werden können und am Morgen sei der Kurs deutlich unter die 21-Tage-Linie gerutscht. Es sei sogar ein neues Impulstief bei 1,0141 markiert worden, bevor sich der Kurs wieder habe erholen können. Weitere Rücksetzer sollten nicht ausgeschlossen werden und im Zuge dessen würde dann die Parität wieder ins Bewusstsein der Akteure rücken. (03.02.2025/alc/a/a)
Diese seien sowohl in Deutschland als auch in Frankreich unerwartet schwach ausgefallen und so die Zinssenkungsspekulationen hierzulande wieder angeheizt worden. Die EZB habe auf die Datenabhängigkeit zukünftiger Entscheidungen verwiesen und dabei die Tür für weitere Lockerungen offengehalten. Heute würden sich die Blicke zunächst auf die Zollpolitik der USA und die Reaktionen in Kanada, Mexiko und China richten. Während die Aktienmärkte und der EUR/USD-Kurs schwach in die Woche zu starten schienen, seien Rentenpapiere gesucht.
Dem Bund-Future sei es nach einigen Mühen gelungen, nicht nur die 21-Tage-Linie, sondern auch die Hürde bei 132,00 sowie das 38,2%-Retracement (132,92) zu überspringen, und so stehe ein neues Hoch bei 133,26 zu Buche. Die sich gen Norden richtenden quantitativen Indikatoren würden dabei unterstützen. Zudem habe der DMI bei deutlich fallendem ADX auf Kauf gewechselt. Weitere Befestigungen sollten nicht ausgeschlossen werden. Die nächste Hürde zeige sich in Form der 55-Tage-Linie bei 133,52. Das Hoch vom Jahresanfang liege bei 133,86. Unterstützungen würden sich bei 132,92, 132,00 und bei 131,63 (21T) finden.
Zum US-Dollar bleibe der Euro in der Defensive. Während die FED zögerlich sei in Bezug auf geldpolitische Lockerungen und dabei auf solides Wachstum und einen robusten Arbeitsmarkt verweisen könne, sei die konjunkturelle Dynamik in der Eurozone schwach und die jüngsten Inflationsdaten hätten die Zinserwartungen bezüglich der EZB wieder verstärkt. Das laste ebenso auf dem EUR/USD-Kurs, wie die durch die neuen US-Zölle hervorgerufene Verunsicherung und auch die technische Lage habe sich getrübt. Wichtige Hürden hätten zuletzt nicht überwunden werden können und am Morgen sei der Kurs deutlich unter die 21-Tage-Linie gerutscht. Es sei sogar ein neues Impulstief bei 1,0141 markiert worden, bevor sich der Kurs wieder habe erholen können. Weitere Rücksetzer sollten nicht ausgeschlossen werden und im Zuge dessen würde dann die Parität wieder ins Bewusstsein der Akteure rücken. (03.02.2025/alc/a/a)


