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Eurozone: Keine maßgeblichen zusätzlichen Impulse oder neuerliche Leitzinssenkung erwartet
03.07.20 10:30
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Die Wirtschaftsentwicklung ist geprägt von der Corona-Pandemie, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Nach dem scharfen Einbruch der Aktivität in der ersten Jahreshälfte zeichne sich mit der Lockerung der Geschäftseinschränkungen im dritten Quartal ein Rebound und eine fortgesetzte Erholung im vierten Quartal ab. Allerdings werde das BIP selbst zu Jahresende noch weit unter dem Ausgangsniveau liegen. Der Inflationsentwicklung werde in den kommenden Monaten vom vorangegangenen bzw. prognostizierten Verlauf des Ölpreises dominiert. Energiepreise würden nach Meinung der Analysten der Raiffeisen Bank International AG von einer stark inflationsdämpfenden in ein teuerungstreibendes Element drehen und die Inflationsrate wieder an die 1%-Marke heranführen. Die Europäische Zentralbank sollte bis Jahresende zunächst ihre beschlossenen Maßnahmen umsetzen. Die Analysten würden keine maßgeblichen zusätzlichen Impulse oder eine neuerliche Leitzinssenkung erwarten. Die Geldmarksätze würden auf aktuellem Niveau festgezurrt bleiben. Auch die Renditen für deutsche Staatsanleihen würden die Analysten trotz absehbaren Angebotsschubs auf einem tiefen/negativen Niveau verankert sehen. Erstens würden deutsche Anleihen von den umfangreichen EZB-Käufen profitieren. Zweitens sei angesichts der fortbestehenden wirtschaftlichen Unsicherheiten ein Aufwärtsdrift der längerfristigen Zinserwartungen unwahrscheinlich. (Rückblick Q1-2 2020 - Ausblick Q3-4 2020) (03.07.2020/alc/a/a)
Nach dem scharfen Einbruch der Aktivität in der ersten Jahreshälfte zeichne sich mit der Lockerung der Geschäftseinschränkungen im dritten Quartal ein Rebound und eine fortgesetzte Erholung im vierten Quartal ab. Allerdings werde das BIP selbst zu Jahresende noch weit unter dem Ausgangsniveau liegen. Der Inflationsentwicklung werde in den kommenden Monaten vom vorangegangenen bzw. prognostizierten Verlauf des Ölpreises dominiert. Energiepreise würden nach Meinung der Analysten der Raiffeisen Bank International AG von einer stark inflationsdämpfenden in ein teuerungstreibendes Element drehen und die Inflationsrate wieder an die 1%-Marke heranführen. Die Europäische Zentralbank sollte bis Jahresende zunächst ihre beschlossenen Maßnahmen umsetzen. Die Analysten würden keine maßgeblichen zusätzlichen Impulse oder eine neuerliche Leitzinssenkung erwarten. Die Geldmarksätze würden auf aktuellem Niveau festgezurrt bleiben. Auch die Renditen für deutsche Staatsanleihen würden die Analysten trotz absehbaren Angebotsschubs auf einem tiefen/negativen Niveau verankert sehen. Erstens würden deutsche Anleihen von den umfangreichen EZB-Käufen profitieren. Zweitens sei angesichts der fortbestehenden wirtschaftlichen Unsicherheiten ein Aufwärtsdrift der längerfristigen Zinserwartungen unwahrscheinlich. (Rückblick Q1-2 2020 - Ausblick Q3-4 2020) (03.07.2020/alc/a/a)
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