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Eurozone: Jahresrate der Inflation nur temporär bei 2%
16.03.17 08:15
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Gemäß der Schnellschätzung von Eurostat zu den Konsumentenpreisen in der Eurozone im Februar zog die Jahresrate auf 2,0% an, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Das sei der höchste Wert seit Januar 2013. Die Kerninflationsrate habe aber bei 0,9% verharrt. Mit den heutigen Detaildaten sollten diese Ergebnisse bestätigt werden. Bedingt durch Basiseffekte bei Energie und unverarbeiteten Nahrungsmitteln, die in der Jahresrate um 9,2% bzw. 5,2% geklettert seien, sollte aber nun das zyklische Hoch erreicht worden sein. Für das Gesamtjahr 2017 würden die Analysten einen Anstieg der allgemeinen Konsumentenpreise um 1,7% (2018e: 1,4%) bzw. ein Plus bei der Kernrate von 1,0% (2018e: 1,3%) erwarten. Vor dem Hintergrund der niedrigen Kerninflationsrate in Verbindung mit dem geringen Lohndruck zeichne sich nach Erachten der Analysten derzeit kein Richtungsschwenk weg von der expansiven Ausrichtung der EZB-Politik ab.
Bei den heutigen Zinsentscheiden der Bank of England, der Norges Bank und der Schweizerischen Nationalbank (SNB) würden die Analysten nicht mit neuen geldpolitischen Weichenstellungen rechnen. Die jeweiligen Leitzinsniveaus sollten unangetastet bleiben.
In den USA seien die Witterungsbedingungen im Februar günstig gewesen. Die Baubeginne und Baugenehmigungen sollten mit 1,27 Mio. bzw. 1,30 Mio. Einheiten weiter zugelegt haben. Damit sollte das jeweilige 2016er Durchschnittsniveau um rund 8% bzw. 11% überschritten werden. Trotz des Anstiegs des Renditeniveaus 10-jähriger US-Staatsanleihen - dieses habe im Oktober 2016 noch bei "nur" rund 1,6% gelegen und aktuell seien es 2,5% - würden die Analysten nicht daran zweifeln, dass die Bauinvestitionen im laufenden Jahr (HSBCe: +3,4% gg. Vj.) stärker zulegen würden als das BIP (HSBCe: +2,3%). In diese Richtung habe auch gestern der NABH Hauspreisindex gedeutet, der im März auf 71 Punkte (Februar: 65 Punkte) zugelegt habe, dem höchsten Niveau seit Juni 2005. (16.03.2017/alc/a/a)
Das sei der höchste Wert seit Januar 2013. Die Kerninflationsrate habe aber bei 0,9% verharrt. Mit den heutigen Detaildaten sollten diese Ergebnisse bestätigt werden. Bedingt durch Basiseffekte bei Energie und unverarbeiteten Nahrungsmitteln, die in der Jahresrate um 9,2% bzw. 5,2% geklettert seien, sollte aber nun das zyklische Hoch erreicht worden sein. Für das Gesamtjahr 2017 würden die Analysten einen Anstieg der allgemeinen Konsumentenpreise um 1,7% (2018e: 1,4%) bzw. ein Plus bei der Kernrate von 1,0% (2018e: 1,3%) erwarten. Vor dem Hintergrund der niedrigen Kerninflationsrate in Verbindung mit dem geringen Lohndruck zeichne sich nach Erachten der Analysten derzeit kein Richtungsschwenk weg von der expansiven Ausrichtung der EZB-Politik ab.
Bei den heutigen Zinsentscheiden der Bank of England, der Norges Bank und der Schweizerischen Nationalbank (SNB) würden die Analysten nicht mit neuen geldpolitischen Weichenstellungen rechnen. Die jeweiligen Leitzinsniveaus sollten unangetastet bleiben.
In den USA seien die Witterungsbedingungen im Februar günstig gewesen. Die Baubeginne und Baugenehmigungen sollten mit 1,27 Mio. bzw. 1,30 Mio. Einheiten weiter zugelegt haben. Damit sollte das jeweilige 2016er Durchschnittsniveau um rund 8% bzw. 11% überschritten werden. Trotz des Anstiegs des Renditeniveaus 10-jähriger US-Staatsanleihen - dieses habe im Oktober 2016 noch bei "nur" rund 1,6% gelegen und aktuell seien es 2,5% - würden die Analysten nicht daran zweifeln, dass die Bauinvestitionen im laufenden Jahr (HSBCe: +3,4% gg. Vj.) stärker zulegen würden als das BIP (HSBCe: +2,3%). In diese Richtung habe auch gestern der NABH Hauspreisindex gedeutet, der im März auf 71 Punkte (Februar: 65 Punkte) zugelegt habe, dem höchsten Niveau seit Juni 2005. (16.03.2017/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 23.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


