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Eurozone: Inflationszahlen für Juni bestätigen freundliches Bild
08.07.25 11:42
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die in der vergangenen Woche veröffentlichten Inflationszahlen für die Eurozone bestätigten im Juni ein insgesamt freundliches Bild, so die Analysten von Postbank Research.
Die Gesamtinflationsrate sei aufgrund höherer Energiepreise leicht auf 2,0% angestiegen, die Kerninflation jedoch mit 2,3% stabil geblieben. Angesichts der schleppenden Wirtschaftsleistung und des nachlassenden Lohnwachstums in den letzten Quartalen sei der Inflationsdruck in der Eurozone relativ gering geblieben. Da die Inflationsrate wieder das Ziel der EZB erreicht habe, würden die Markterwartungen derzeit auf eine Pause im Zinssenkungszyklus der Notenbank hindeuten. Aus dem in der vergangenen Woche veröffentlichten Protokoll der Juni-Sitzung der EZB gehe hervor, dass sich die Debatte über die nächsten Schritte verschärft habe: Einige Mitglieder hätten sich dafür ausgesprochen, die Zinsen auf ihrem derzeitigen Niveau zu belassen. In der kommenden Woche werde es nur wenige Daten geben, anhand derer die mögliche Entwicklung der Zinsen in der Eurozone beurteilt werden könnten. Die wichtigsten makroökonomischen Daten würden heute veröffentlicht: das Sentix-Anlegervertrauen für Juli und die Einzelhandelsumsätze für Mai. Während für erstere eine Verbesserung von 0,2 im Juni auf 1,0 im Juli erwartet werde, werde für die Einzelhandelsumsätze im April eine Verlangsamung des Wachstumstempos von 2,3% ggü. Vorjahr im April auf 1,4% im Mai prognostiziert.
Fazit: Die Inflationsrate in der Eurozone habe im Juni das Ziel der EZB von 2,0% erreicht. Der nachlassende Inflationsdruck aufgrund des verhaltenen Wirtschaftswachstums und des mäßigen Lohnanstiegs könnte die Inflation in nächster Zeit in der Nähe des Zielwerts halten und eine weitere Zinssenkung in den nächsten zwölf Monaten ermöglichen. (PERSPEKTIVEN Week upfront vom 07.07.2025) (08.07.2025/alc/a/a)
Die Gesamtinflationsrate sei aufgrund höherer Energiepreise leicht auf 2,0% angestiegen, die Kerninflation jedoch mit 2,3% stabil geblieben. Angesichts der schleppenden Wirtschaftsleistung und des nachlassenden Lohnwachstums in den letzten Quartalen sei der Inflationsdruck in der Eurozone relativ gering geblieben. Da die Inflationsrate wieder das Ziel der EZB erreicht habe, würden die Markterwartungen derzeit auf eine Pause im Zinssenkungszyklus der Notenbank hindeuten. Aus dem in der vergangenen Woche veröffentlichten Protokoll der Juni-Sitzung der EZB gehe hervor, dass sich die Debatte über die nächsten Schritte verschärft habe: Einige Mitglieder hätten sich dafür ausgesprochen, die Zinsen auf ihrem derzeitigen Niveau zu belassen. In der kommenden Woche werde es nur wenige Daten geben, anhand derer die mögliche Entwicklung der Zinsen in der Eurozone beurteilt werden könnten. Die wichtigsten makroökonomischen Daten würden heute veröffentlicht: das Sentix-Anlegervertrauen für Juli und die Einzelhandelsumsätze für Mai. Während für erstere eine Verbesserung von 0,2 im Juni auf 1,0 im Juli erwartet werde, werde für die Einzelhandelsumsätze im April eine Verlangsamung des Wachstumstempos von 2,3% ggü. Vorjahr im April auf 1,4% im Mai prognostiziert.
Fazit: Die Inflationsrate in der Eurozone habe im Juni das Ziel der EZB von 2,0% erreicht. Der nachlassende Inflationsdruck aufgrund des verhaltenen Wirtschaftswachstums und des mäßigen Lohnanstiegs könnte die Inflation in nächster Zeit in der Nähe des Zielwerts halten und eine weitere Zinssenkung in den nächsten zwölf Monaten ermöglichen. (PERSPEKTIVEN Week upfront vom 07.07.2025) (08.07.2025/alc/a/a)
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