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Eurozone: Inflationsrate weiter auf dem Rückzug
21.02.14 15:51
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Besonders beachtet werden dürften in der kommenden Woche die Inflations- und Geldmengendaten aus der Eurozone, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Die EZB habe die Tür für eine weitere geldpolitische Lockerung weit offen gelassen, und die anstehenden Daten sollte diese Diskussion befeuern. Wegen des bevorstehenden Bankenstresstests durch die EZB hätten die Banken im gemeinsamen Währungsraum ihre Bilanzvolumina zum Jahresende 2013 weiter zurückgefahren. Die Geldmengenentwicklung habe mit dem lediglich mageren Plus von 1,0% in der Jahresrate enttäuscht, die Kreditvergabe an den privaten Sektor sei um 2,3% geschrumpft.
Am kommenden Mittwoch würden die entsprechenden Daten für Januar 2014 veröffentlicht. Die Analysten würden zumindest eine partielle Besserung bei der Geldmenge M3 mit dem Anziehen der Jahresrate auf 1,2% erwarten. Auch die Kreditvergabe sollte deutlich weniger negativ sein (-2,1% gg. Vj.). Die Schnellschätzung zu den Konsumentenpreisen in der Eurozone für den Monat Januar von 0,7% in der Jahresrate dürfte am Montag bestätigt werden. Die überraschend niedrige Inflationsrate habe vor allem auf niedrigen Energiepreisen beruht. Bisher hätten die Analysten für das Gesamtjahr 2014 ein Zuwachs von 1,0% unterstellt, gefolgt von 1,2% für 2015. Revisionsbedarf nach unten baue sich auf, da die Analysten am Freitag bei der Schnellschätzung für den Februar lediglich mit einer Jahresrate von 0,6% gerechnet hätten, was einem neuen zyklischen Tief entspreche.
Die EZB dürfte im Rahmen ihrer Analyse abwägen, ob es sich bei der jüngsten Beschleunigung des "Deleveragings" per Ende 2013 lediglich um ein Stichtagsphänomen handle und Banken 2014 sukzessive wieder vermehrt Kredite an Unternehmen und Haushalte ausreichen würden. Kreditanreize nach dem Muster des "funding for lending" Schema der Bank of England könnten von der EZB aufgegriffen werden. (21.02.2014/alc/a/a)
Die EZB habe die Tür für eine weitere geldpolitische Lockerung weit offen gelassen, und die anstehenden Daten sollte diese Diskussion befeuern. Wegen des bevorstehenden Bankenstresstests durch die EZB hätten die Banken im gemeinsamen Währungsraum ihre Bilanzvolumina zum Jahresende 2013 weiter zurückgefahren. Die Geldmengenentwicklung habe mit dem lediglich mageren Plus von 1,0% in der Jahresrate enttäuscht, die Kreditvergabe an den privaten Sektor sei um 2,3% geschrumpft.
Am kommenden Mittwoch würden die entsprechenden Daten für Januar 2014 veröffentlicht. Die Analysten würden zumindest eine partielle Besserung bei der Geldmenge M3 mit dem Anziehen der Jahresrate auf 1,2% erwarten. Auch die Kreditvergabe sollte deutlich weniger negativ sein (-2,1% gg. Vj.). Die Schnellschätzung zu den Konsumentenpreisen in der Eurozone für den Monat Januar von 0,7% in der Jahresrate dürfte am Montag bestätigt werden. Die überraschend niedrige Inflationsrate habe vor allem auf niedrigen Energiepreisen beruht. Bisher hätten die Analysten für das Gesamtjahr 2014 ein Zuwachs von 1,0% unterstellt, gefolgt von 1,2% für 2015. Revisionsbedarf nach unten baue sich auf, da die Analysten am Freitag bei der Schnellschätzung für den Februar lediglich mit einer Jahresrate von 0,6% gerechnet hätten, was einem neuen zyklischen Tief entspreche.
Die EZB dürfte im Rahmen ihrer Analyse abwägen, ob es sich bei der jüngsten Beschleunigung des "Deleveragings" per Ende 2013 lediglich um ein Stichtagsphänomen handle und Banken 2014 sukzessive wieder vermehrt Kredite an Unternehmen und Haushalte ausreichen würden. Kreditanreize nach dem Muster des "funding for lending" Schema der Bank of England könnten von der EZB aufgegriffen werden. (21.02.2014/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


