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Eurozone: Inflationsrate hat zuletzt wieder leicht angezogen
16.08.24 08:30
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Der Gesamt-PMI in der Eurozone sank im Juli weiter von 50,9 auf 50,2 Punkte und verharrte somit gerade eben in der Expansionszone, so die Analysten von Postbank Research.
Mit unverändert 45,8 Punkten zeichne sich weiterhin keine signifikante Erholung der Industrie ab, während der PMI der Dienstleistungen moderat von 52,8 auf 51,9 zurückgefallen sei.
Die Inflationsrate sei im Juli zurück von 2,5 auf 2,6 Prozent gestiegen, die Kerninflation habe bei 2,9 Prozent verharrt, beide Raten hätten damit 0,1 Prozentpunkte über dem Marktkonsens gelegen. Die Dienstleistungsinflation sei hingegen leicht auf 4,0 Prozent gesunken.
Die Arbeitslosenquote sei im Juli leicht vom Rekordtief bei 6,4 auf 6,5 Prozent gestiegen. Das Wirtschaftswachstum bleibe eher schwach.
Die etwas zähen Fortschritte dabei, die Inflation zurück zur Zielrate von 2,0 Prozent zu bringen, würden dafür sprechen, dass die EZB weiterhin eher behutsam vorgehe, was bedeuten dürfte, Zinssenkungen im Quartalsrhythmus anstelle bei aufeinanderfolgenden Sitzungen anzugehen. Damit könnten die Zinssenkungen in den USA im Rest dieses Jahres stärker ausfallen.
Die Zinsterminmärkte würden am 12. August einen Zinsschritt im September mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit und für das Restjahr mit 67 BP rund zweieinhalb Zinssenkungen einpreisen. Die Rendite zehnjähriger Bunds sei im Zuge der Marktturbulenzen Anfang August von rund 2,50 Prozent Mitte Juli auf 2,08 gefallen, sei aber wieder auf 2,25 Prozent zurückgestiegen. Auf Sicht von sechs Monaten könnte die Rendite bei rund 2,75 Prozent liegen. (Ausgabe Zinsbulletin August 2024) (16.08.2024/alc/a/a)
Mit unverändert 45,8 Punkten zeichne sich weiterhin keine signifikante Erholung der Industrie ab, während der PMI der Dienstleistungen moderat von 52,8 auf 51,9 zurückgefallen sei.
Die Arbeitslosenquote sei im Juli leicht vom Rekordtief bei 6,4 auf 6,5 Prozent gestiegen. Das Wirtschaftswachstum bleibe eher schwach.
Die etwas zähen Fortschritte dabei, die Inflation zurück zur Zielrate von 2,0 Prozent zu bringen, würden dafür sprechen, dass die EZB weiterhin eher behutsam vorgehe, was bedeuten dürfte, Zinssenkungen im Quartalsrhythmus anstelle bei aufeinanderfolgenden Sitzungen anzugehen. Damit könnten die Zinssenkungen in den USA im Rest dieses Jahres stärker ausfallen.
Die Zinsterminmärkte würden am 12. August einen Zinsschritt im September mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit und für das Restjahr mit 67 BP rund zweieinhalb Zinssenkungen einpreisen. Die Rendite zehnjähriger Bunds sei im Zuge der Marktturbulenzen Anfang August von rund 2,50 Prozent Mitte Juli auf 2,08 gefallen, sei aber wieder auf 2,25 Prozent zurückgestiegen. Auf Sicht von sechs Monaten könnte die Rendite bei rund 2,75 Prozent liegen. (Ausgabe Zinsbulletin August 2024) (16.08.2024/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 21.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


