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Eurozone: Inflation sinkt auf 2,1% - EZB-Ziel in Reichweite
20.11.25 08:56
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Die Inflation in der Eurozone ist im Oktober leicht zurückgegangen und nähert sich dem Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB), so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".
Nach Angaben des EU-Statistikamts Eurostat seien die Preise für Waren und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahresmonat durchschnittlich um 2,1% gestiegen. Damit sei die Ende Oktober veröffentlichte erste Schätzung bestätigt worden. Im September habe die Teuerungsrate noch bei 2,2% gelegen. Die EZB strebe eine Inflationsrate von 2,0% an, die sie als ideal für die wirtschaftliche Entwicklung im Euroraum betrachte.
Das US-Handelsdefizit habe sich im August überraschend stark auf USD 59,6 Mrd. verringert - ein Rückgang um 23,8% gegenüber Juli. Grund seien sinkende Importe infolge hoher Zölle (-5,1% auf USD 340,4 Mrd.), während Exporte leicht um 0,1% auf USD 280,8 Mrd. gestiegen seien. Ökonomen hätten USD 61 Mrd. erwartet. Die Veröffentlichung habe sich wegen des 43-tägigen Government Shutdowns verzögert (ursprünglich 7. Oktober).
Im Euroraum gerate heute das vorläufige Verbrauchervertrauen ins Blickfeld, doch für eine echte Belebung der weiterhin trägen Konsumstimmung dürften auch im November die Impulse gefehlt haben. In Deutschland würden die Erzeugerpreise neue Hinweise auf den Preisdruck auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen im Oktober liefern, wobei gefallene Energiepreise weiterhin eine wichtige Rolle spielen würden. In den USA würden Marktteilnehmer auf die Geschäftserwartungen der Industrieunternehmen im Philadelphia-Index schauen. (20.11.2025/alc/a/a)
Nach Angaben des EU-Statistikamts Eurostat seien die Preise für Waren und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahresmonat durchschnittlich um 2,1% gestiegen. Damit sei die Ende Oktober veröffentlichte erste Schätzung bestätigt worden. Im September habe die Teuerungsrate noch bei 2,2% gelegen. Die EZB strebe eine Inflationsrate von 2,0% an, die sie als ideal für die wirtschaftliche Entwicklung im Euroraum betrachte.
Das US-Handelsdefizit habe sich im August überraschend stark auf USD 59,6 Mrd. verringert - ein Rückgang um 23,8% gegenüber Juli. Grund seien sinkende Importe infolge hoher Zölle (-5,1% auf USD 340,4 Mrd.), während Exporte leicht um 0,1% auf USD 280,8 Mrd. gestiegen seien. Ökonomen hätten USD 61 Mrd. erwartet. Die Veröffentlichung habe sich wegen des 43-tägigen Government Shutdowns verzögert (ursprünglich 7. Oktober).
Im Euroraum gerate heute das vorläufige Verbrauchervertrauen ins Blickfeld, doch für eine echte Belebung der weiterhin trägen Konsumstimmung dürften auch im November die Impulse gefehlt haben. In Deutschland würden die Erzeugerpreise neue Hinweise auf den Preisdruck auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen im Oktober liefern, wobei gefallene Energiepreise weiterhin eine wichtige Rolle spielen würden. In den USA würden Marktteilnehmer auf die Geschäftserwartungen der Industrieunternehmen im Philadelphia-Index schauen. (20.11.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


