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Eurozone: Inflation auf Achterbahnfahrt
19.04.17 08:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Noch zu Jahresanfang war die Inflation in der Eurozone ein zunehmend heißes Thema, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Im Februar habe die Teuerung sogar auf 2,0% angezogen und damit Spekulationen angestachelt, ob die EZB in diesem Preisumfeld bei ihrer ultraexpansiven Geldpolitik bleiben könne. Notenbankpräsident Mario Draghi habe betont, dass keine Anzeichen für einen nachhaltig anziehenden Preisdruck zu erkennen seien, und sei durch den Rückgang der März-Inflation auf 1,5% gg. Vj. bestätigt worden. Dabei dürfte im Rahmen der heutigen, finalen Veröffentlichung gezeigt werden, dass vor allem abebbende Basiseffekte seitens der Energiepreise sowie eine Normalisierung der Nahrungsmittelpreise nach wetterbedingten Anpassungen nach oben eine Rolle beim jüngsten Rückgang der Inflation gespielt hätten.
Zudem würden sich temporäre Faktoren als Ursache für den Preisrückgang im März auszumachen lassen, die im April durch das späte Osterfest wieder wettgemacht werden sollten. Insgesamt würden die Analysten aber damit rechnen, dass der Zenit der Teuerung mit dem Februar-Wert überschritten sei. Die EZB dürfte entsprechend noch bis Ende 2018 mit ihrem Ankaufprogramm fortfahren und bis zum Ende des QE auch nicht an der Zinsschraube drehen. (19.04.2017/alc/a/a)
Im Februar habe die Teuerung sogar auf 2,0% angezogen und damit Spekulationen angestachelt, ob die EZB in diesem Preisumfeld bei ihrer ultraexpansiven Geldpolitik bleiben könne. Notenbankpräsident Mario Draghi habe betont, dass keine Anzeichen für einen nachhaltig anziehenden Preisdruck zu erkennen seien, und sei durch den Rückgang der März-Inflation auf 1,5% gg. Vj. bestätigt worden. Dabei dürfte im Rahmen der heutigen, finalen Veröffentlichung gezeigt werden, dass vor allem abebbende Basiseffekte seitens der Energiepreise sowie eine Normalisierung der Nahrungsmittelpreise nach wetterbedingten Anpassungen nach oben eine Rolle beim jüngsten Rückgang der Inflation gespielt hätten.
Zudem würden sich temporäre Faktoren als Ursache für den Preisrückgang im März auszumachen lassen, die im April durch das späte Osterfest wieder wettgemacht werden sollten. Insgesamt würden die Analysten aber damit rechnen, dass der Zenit der Teuerung mit dem Februar-Wert überschritten sei. Die EZB dürfte entsprechend noch bis Ende 2018 mit ihrem Ankaufprogramm fortfahren und bis zum Ende des QE auch nicht an der Zinsschraube drehen. (19.04.2017/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 21.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


