Erweiterte Funktionen
Eurozone: Inflation auf 2,0% gestiegen
31.07.18 09:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Im Juni war die Inflation in der Eurozone auf 2,0% gg. Vj. gestiegen (Mai: 1,9%), so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Höher habe die Teuerung zuletzt Ende 2012 gelegen. Gründe für den Preisanstieg seit April seien der schwächere Euro, steigende Energiepreise und eine spürbare Anhebung regulierter Gaspreise in Frankreich und Italien gewesen. Die angeführten Aspekte dürften auch dazu beitragen, dass die Jahresrate der Konsumentenpreise im Juli mit 2,1% einen neuen Hochstand markiere. Bis zum Frühjahr 2019 würden die Analysten mit einer um die 2%-Marke schwankenden Inflationsrate rechnen, bevor ab April 2019 die jüngsten Ölpreisanstiege aus der Jahresbetrachtung wieder herausfallen würden. Aufgrund der in den Urlaubsmonaten höheren Preise für Dienstleistungen in der Tourismusbranche sollte auch die Kernrate im Juli, die im Vormonat überraschend auf 0,9% gg. Vj. gefallen sei, leicht - auf 1,0% - zugelegt hätten. In der um die recht volatilen Komponenten "Lebensmittel", "Energie" sowie "Alkohol und Tabak" bereinigten Rate zeige sich allerdings auch der geringe zugrunde liegende Preisdruck. Das stelle die von der EZB als Bedingung für eine restriktivere Geldpolitik geforderte Nachhaltigkeit der Teuerung im Zielbereich von "unter, aber nahe 2%" in Frage.
Ziehe die Jahresrate des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) im Juli auf über 2% an (Marktkonsens: 2,0%), dürfte dies die Anleihenkurse in der Eurozone unter Druck bringen. Der Euro würde in diesem Szenario zum US-Dollar wohl kurzfristig leichte Gewinne verbuchen. (31.07.2018/alc/a/a)
Höher habe die Teuerung zuletzt Ende 2012 gelegen. Gründe für den Preisanstieg seit April seien der schwächere Euro, steigende Energiepreise und eine spürbare Anhebung regulierter Gaspreise in Frankreich und Italien gewesen. Die angeführten Aspekte dürften auch dazu beitragen, dass die Jahresrate der Konsumentenpreise im Juli mit 2,1% einen neuen Hochstand markiere. Bis zum Frühjahr 2019 würden die Analysten mit einer um die 2%-Marke schwankenden Inflationsrate rechnen, bevor ab April 2019 die jüngsten Ölpreisanstiege aus der Jahresbetrachtung wieder herausfallen würden. Aufgrund der in den Urlaubsmonaten höheren Preise für Dienstleistungen in der Tourismusbranche sollte auch die Kernrate im Juli, die im Vormonat überraschend auf 0,9% gg. Vj. gefallen sei, leicht - auf 1,0% - zugelegt hätten. In der um die recht volatilen Komponenten "Lebensmittel", "Energie" sowie "Alkohol und Tabak" bereinigten Rate zeige sich allerdings auch der geringe zugrunde liegende Preisdruck. Das stelle die von der EZB als Bedingung für eine restriktivere Geldpolitik geforderte Nachhaltigkeit der Teuerung im Zielbereich von "unter, aber nahe 2%" in Frage.
Ziehe die Jahresrate des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) im Juli auf über 2% an (Marktkonsens: 2,0%), dürfte dies die Anleihenkurse in der Eurozone unter Druck bringen. Der Euro würde in diesem Szenario zum US-Dollar wohl kurzfristig leichte Gewinne verbuchen. (31.07.2018/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


