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Eurozone-Inflation: Höchster Stand seit Februar 2013
22.02.17 10:15
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In der Eurozone sollte die Schnellschätzung zur Inflation für den Januar bestätigt werden (1,8% gg. Vj.), so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Das sei der höchste Stand seit Februar 2013. Für das Gesamtjahr 2017 würden die Analysten ein durchschnittliches Plus von 1,7% (2016: 0,2%) erwarten. Die Kerninflationsrate, die zum Jahresende 2016 bei 0,9% gelegen habe, sollte perspektivisch lediglich auf 1,2% zulegen. 2018 sollten die allgemeinen Konsumentenpreise im Jahresdurchschnitt nach dem Auslaufen von Basiseffekten beim Ölpreis aber im Schnitt nur um 1,3% expandieren. Seitens der EZB sei daher nicht schnell mit neuen geldpolitisch Weichenstellungen zu rechnen.
In den USA dürfte beim Protokoll der FOMC-Sitzung vom Februar das Augenmerk der Marktteilnehmer vor allem darauf gerichtet sein, ob Änderungen bei der Reinvestition fälliger Anleihen bzw. zum Bilanzvolumen der FED bald spruchreif seien. Der Zeitpunkt der nächsten Leitzinserhöhung sei sicherlich näher gerückt. Dies sollte auch aus dem Sitzungsprotokoll deutlich werden. Vor dem Hintergrund, dass Art und Umfang des von der neuen US-Regierung geplanten Fiskalpaketes bisher nicht endgültig feststehe, würden die Analysten aber weiterhin davon ausgehen, dass die nächste Leitzinsanhebung erst im Juni und nicht im März erfolgen werde. (22.02.2017/alc/a/a)
Das sei der höchste Stand seit Februar 2013. Für das Gesamtjahr 2017 würden die Analysten ein durchschnittliches Plus von 1,7% (2016: 0,2%) erwarten. Die Kerninflationsrate, die zum Jahresende 2016 bei 0,9% gelegen habe, sollte perspektivisch lediglich auf 1,2% zulegen. 2018 sollten die allgemeinen Konsumentenpreise im Jahresdurchschnitt nach dem Auslaufen von Basiseffekten beim Ölpreis aber im Schnitt nur um 1,3% expandieren. Seitens der EZB sei daher nicht schnell mit neuen geldpolitisch Weichenstellungen zu rechnen.
In den USA dürfte beim Protokoll der FOMC-Sitzung vom Februar das Augenmerk der Marktteilnehmer vor allem darauf gerichtet sein, ob Änderungen bei der Reinvestition fälliger Anleihen bzw. zum Bilanzvolumen der FED bald spruchreif seien. Der Zeitpunkt der nächsten Leitzinserhöhung sei sicherlich näher gerückt. Dies sollte auch aus dem Sitzungsprotokoll deutlich werden. Vor dem Hintergrund, dass Art und Umfang des von der neuen US-Regierung geplanten Fiskalpaketes bisher nicht endgültig feststehe, würden die Analysten aber weiterhin davon ausgehen, dass die nächste Leitzinsanhebung erst im Juni und nicht im März erfolgen werde. (22.02.2017/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


