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Eurozone: EZB-Sitzungen dürften eine Weile "spannungsarm" bleiben
02.02.26 08:45
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Der Gesamt-PMI der Eurozone sank im November kräftiger als erwartet von 52,8 auf 51,5 Punkte, so die Analysten von Postbank Research.
Der Index der Industrie sei von 49,6 auf 48,8 wieder tiefer in die Schrumpfungszone zurückgepurzelt, der PMI der Dienstleistungen sei von 53,6 auf 52,4 Punkte gefallen. Auch für Deutschland habe sich ein ähnliches Bild ergeben, der Industrie-PMI sei zurück auf 47,0 Punkte gefallen.
Die Inflationsrate sei im Dezember von 2,1% auf 2,0% gesunken, die Kernrate von 2,4% auf 2,3%. Die Arbeitslosenquote sei im November auf 6,3% gefallen.
EZB-Präsidentin Lagarde sowie weitere Mitglieder des EZB-Rates hätten im Rahmen der Dezember-Sitzung und danach mehrfach betont, dass die EZB derzeit "gut aufgestellt" sei und die Inflationsentwicklung von der Seitenlinie aus beobachten könne. In den kommenden Monaten könnte das Thema "Nachfolge" von Frau Lagarde verstärkt in den Fokus der Märkte rücken. An den Swapmärkten werde eine weitere Leitzinssenkung der EZB lediglich mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit eingepreist.
Trotz relativ illiquiden Märkten rund um die Weihnachtstage hätten sich die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen seit der Weihnachtswoche in relativ überschaubarem Rahmen bewegt, und zwar zwischen 2,79% und 2,91%. Der Spread zwischen den Langläufern Frankreichs und Deutschlands sei zuletzt konstant unterhalb von 70 Basispunkten geblieben. Auf Sicht von sechs Monaten sähen die Analysten von Postbank Research - sofern es zum keinem externen Schock komme - die Rendite weiterhin bei rund 2,90%. Der Aufwärtsdruck auf die Renditen der Langläufer infolge der zunehmenden Staatsverschuldung könnte rund um den Globus intakt bleiben. (Zinsbulletin Januar 2026) (02.02.2026/alc/a/a)
Der Index der Industrie sei von 49,6 auf 48,8 wieder tiefer in die Schrumpfungszone zurückgepurzelt, der PMI der Dienstleistungen sei von 53,6 auf 52,4 Punkte gefallen. Auch für Deutschland habe sich ein ähnliches Bild ergeben, der Industrie-PMI sei zurück auf 47,0 Punkte gefallen.
EZB-Präsidentin Lagarde sowie weitere Mitglieder des EZB-Rates hätten im Rahmen der Dezember-Sitzung und danach mehrfach betont, dass die EZB derzeit "gut aufgestellt" sei und die Inflationsentwicklung von der Seitenlinie aus beobachten könne. In den kommenden Monaten könnte das Thema "Nachfolge" von Frau Lagarde verstärkt in den Fokus der Märkte rücken. An den Swapmärkten werde eine weitere Leitzinssenkung der EZB lediglich mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit eingepreist.
Trotz relativ illiquiden Märkten rund um die Weihnachtstage hätten sich die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen seit der Weihnachtswoche in relativ überschaubarem Rahmen bewegt, und zwar zwischen 2,79% und 2,91%. Der Spread zwischen den Langläufern Frankreichs und Deutschlands sei zuletzt konstant unterhalb von 70 Basispunkten geblieben. Auf Sicht von sechs Monaten sähen die Analysten von Postbank Research - sofern es zum keinem externen Schock komme - die Rendite weiterhin bei rund 2,90%. Der Aufwärtsdruck auf die Renditen der Langläufer infolge der zunehmenden Staatsverschuldung könnte rund um den Globus intakt bleiben. (Zinsbulletin Januar 2026) (02.02.2026/alc/a/a)


