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Eurozone: BIP und Inflation
30.04.24 08:21
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Zu den wichtigsten Datenveröffentlichungen dieser Woche in der Eurozone gehören die morgige erste Schätzung des BIP für das erste Quartal sowie die vorläufigen Zahlen zum Verbraucherpreisindex (VPI) für April, so die Analysten von Postbank Research.
Das BIP-Wachstum dürfte sich von 0,0% in Q4 2023 auf +0,2% ggü. Vorquartal beschleunigt haben, was auf die im ersten Quartal beobachtete Verbesserung der Konjunkturdynamik zurückzuführen wäre. Die endgültigen VPI-Daten für März hätten einen Rückgang der Gesamt- und der Kerninflation um 0,2 Prozentpunkte ggü. Vormonat gezeigt, was die Argumente für eine Zinssenkung durch die EZB im Juni untermauert habe. Während die Gesamtinflation im März auf 2,4% zurückgegangen sei und damit das 28-Monats-Tief vom November erreicht habe, sei die Kerninflation im achten Monat in Folge gesunken und habe 2,9% ggü. Vorjahr erreicht.
Lediglich die Dienstleistungsinflation sei unverändert bei unangenehm hohen 4,0% geblieben, was auf einen anhaltenden Preisdruck, insbesondere von der Lohnseite, hindeute. Die Arbeitsmarktdaten könnten daher mit der am Freitag anstehenden Arbeitslosenquote der Eurozone für März besondere Beachtung finden.
Die anstehenden Datenveröffentlichungen zu Wachstum und Inflation könnten die Ansicht bestärken, dass die EZB im Juni den Zinssenkungszyklus einleiten werde. (Ausgabe vom 29.04.2024) (30.04.2024/alc/a/a)
Das BIP-Wachstum dürfte sich von 0,0% in Q4 2023 auf +0,2% ggü. Vorquartal beschleunigt haben, was auf die im ersten Quartal beobachtete Verbesserung der Konjunkturdynamik zurückzuführen wäre. Die endgültigen VPI-Daten für März hätten einen Rückgang der Gesamt- und der Kerninflation um 0,2 Prozentpunkte ggü. Vormonat gezeigt, was die Argumente für eine Zinssenkung durch die EZB im Juni untermauert habe. Während die Gesamtinflation im März auf 2,4% zurückgegangen sei und damit das 28-Monats-Tief vom November erreicht habe, sei die Kerninflation im achten Monat in Folge gesunken und habe 2,9% ggü. Vorjahr erreicht.
Lediglich die Dienstleistungsinflation sei unverändert bei unangenehm hohen 4,0% geblieben, was auf einen anhaltenden Preisdruck, insbesondere von der Lohnseite, hindeute. Die Arbeitsmarktdaten könnten daher mit der am Freitag anstehenden Arbeitslosenquote der Eurozone für März besondere Beachtung finden.
Die anstehenden Datenveröffentlichungen zu Wachstum und Inflation könnten die Ansicht bestärken, dass die EZB im Juni den Zinssenkungszyklus einleiten werde. (Ausgabe vom 29.04.2024) (30.04.2024/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 23.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
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