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Eurozone: Arbeitslosigkeit fällt; Inflation steigt nicht
31.07.17 09:00
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Der konjunkturelle Aufschwung in der Eurozone hat den Arbeitsmarkt ergriffen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
So dürfte die Arbeitslosenquote im Juni ihren Abwärtstrend fortgesetzt und von 9,3% auf 9,2% nachgegeben haben. Die Beschäftigungskomponente des PMI sei mit zuletzt 54,4 Punkten zumindest vielversprechend gewesen. Trotzdem bestünden am Arbeitsmarkt weiter Überkapazitäten, so dass der Lohndruck perspektivisch gering bleiben dürfte. So werde die Inflation in der Eurozone zunächst weiter nur von temporären Faktoren getrieben. Im Juli dürften reisezeitbedingte Preiserhöhungen sowie wetterbedingt teurere Lebensmittelpreise Preisrückgängen an den Zapfsäulen gegenüberstehen. Per saldo rechnen die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt deshalb mit einer unveränderten Inflationsrate von 1,3% im Jahresvergleich. Zum Jahreswechsel hin drohe die Teuerung sogar aufgrund von Basiseffekten in den Bereich von 1% zurückzufallen, was die EZB darin bestätigen dürfte, einen sehr graduellen Ansatz zum Ausstieg aus der extrem lockeren Geldpolitik zu wählen. (31.07.2017/alc/a/a)
So dürfte die Arbeitslosenquote im Juni ihren Abwärtstrend fortgesetzt und von 9,3% auf 9,2% nachgegeben haben. Die Beschäftigungskomponente des PMI sei mit zuletzt 54,4 Punkten zumindest vielversprechend gewesen. Trotzdem bestünden am Arbeitsmarkt weiter Überkapazitäten, so dass der Lohndruck perspektivisch gering bleiben dürfte. So werde die Inflation in der Eurozone zunächst weiter nur von temporären Faktoren getrieben. Im Juli dürften reisezeitbedingte Preiserhöhungen sowie wetterbedingt teurere Lebensmittelpreise Preisrückgängen an den Zapfsäulen gegenüberstehen. Per saldo rechnen die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt deshalb mit einer unveränderten Inflationsrate von 1,3% im Jahresvergleich. Zum Jahreswechsel hin drohe die Teuerung sogar aufgrund von Basiseffekten in den Bereich von 1% zurückzufallen, was die EZB darin bestätigen dürfte, einen sehr graduellen Ansatz zum Ausstieg aus der extrem lockeren Geldpolitik zu wählen. (31.07.2017/alc/a/a)
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