Eurozone: Anstieg der Gesamtinflation im Februar auf 1,5% erwartet


01.03.19 09:30
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - Heute steht eine Vielzahl an Wirtschaftsdaten am Programm, wobei das Anlegerinteresse sich wohl auf den US ISM Index für das Verarbeitende Gewerbe für Februar konzentrieren dürfte, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Aus den vorliegenden regionalen Stimmungsumfragen würden sie einen Anstieg für den ISM-Index ableiten. Die persönlichen Konsumausgaben der US-Haushalte dürften im Dezember merklich gesunken sein. Hierauf würden die stark rückläufigen Einzelhandelsumsätze hindeuten. Die Vorjahresrate des Deflators des privaten Konsums - das von der FED präferierte Inflationsmaß - dürfte auf 1,7% gesunken sein. Die Kernrate würden die Analysten dagegen unverändert bei 1,9% p.a. erwarten.

In der Eurozone würden die finalen Daten der Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe veröffentlicht. Die Schnellschätzungen (Deutschland, Frankreich, Eurozone) würden auf einen merklichen Rückgang der Umfragewerte in Italien und Spanien schließen lassen. Weiters von Interesse sei die Schnellschätzung der Inflationsrate für den Monat Februar. Auf Basis vorliegender Länderdaten würden die Analysten mit einer unveränderten Vorjahresrate bei der Kerninflation und einen Anstieg der Gesamtinflation von 1,4% p.a. auf 1,5% p.a. rechnen. Die Arbeitslosenquote in Deutschland (Februar) und in der Eurozone (Januar) würden sie im Vergleich zum Vormonat unverändert erwarten.

Am Ratingkalender seien heute bei Moody’s Griechenland (B3(p)) und Litauen (A3(s)) vermerkt. (01.03.2019/alc/a/a)